Winterlauf Challenge

100 trotzten dem kalten Ostwind

Trotz frostiger Temperaturen starteten über 100 Läufer beim Finale der Oberpfälzer Winterlauf Challenge.

Oberpfälzer Winterlauf Challenge

Warm eingepackt starteten die Läufer zum 21-km-Rennen.

Bild: Dejan Tolo

Trotz eisigem Wind und Temperaturen um den Gefrierpunkt stellten sich mehr als 100 Läufer am 24. März dem Finale der 5. Oberpfälzer Winterlauf Challenge. Dick eingepackt starteten sie mittags am Steinberger See auf den 21 Kilometer langen Rundkurs.

Nachdem der letzte der drei Läufe im vergangenen Jahr noch bei sommerlichem Wetter stattfand, wurde der Winterlauf in diesem Jahr seinem Namen mehr als gerecht. „Ich habe größten Respekt vor der Leistung der Teilnehmer“, sagte der Schirmherr des Sportevents, Schwandorfs Landrat Volker Liedtke, vor dem Start. Organisator Sven Hindl von Wechselszene Sportpromotion, der selbst erst vor einer Woche beim Barcelona-Marathon mitgelaufen war, formulierte es noch deutlicher: „Ich hätte heute nicht starten wollen.“

Die hartgesottenen Sportler trotzten dem kalten Ostwind, liefen bis zum Murner See und kehrten auf dem Rundkurs wieder zum Ausgangspunkt, dem Movin’G’Round am Steinberger See, zurück.

Trotz eisiger Kälte hatten die Läufer ihren Spaß.

Bild: Dejan Tolo

Schnellster im Ziel war Markus Merk von der DJK Weiden. Die frostigen Außentemperaturen spornten ihn an und er legte die 21 Kilometer in 1:16:36 zurück.

Zweiter wurde Stefan Ritzka vom TV Vohenstrauß (1:20:09) vor Markus Bohl (01:20:47). Damit sicherte sich Merk auch den Sieg in der Gesamtwertung der Winterlaufserie vor Ritzka und dem Schwandorfer Lokalmatador Frank Oberhansl. Die schnellste Frau am Sonntag war wie bei den beiden ersten Läufen der Serie im Januar und Februar Constanze Boldt. Die Regensburgerin holte sich den ersten Platz mit einer Zeit von 1:24:52. Dabei waren nur sechs Männer vor ihr.

Erst zehn Minuten später kam Sonja Hackl (Lauftreff Hainsacker) als zweite Frau ins Ziel. Dritte wurde Inge Pfauser vom LLC Marathon Regensburg (1:43:32). Boldt steht damit auch als Gesamtsiegerin über alle drei Läufe vor Hackl und Katja Wacker vom Radlexpress Feucht. Besonderen Applaus hatte sich Wolfgang Biermann verdient. Der Sportler vom LT Schwandorf, Spiridon FFM lief den knappen Halbmarathon in einer Zeit von 2:34:17. Biedermann ist Jahrgang 1940.

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