Innenhafenlauf Duisburg

1.159 Läufer beim Lauffest im Duisburger Innenhafen

Auf wechselnde Wetterbedingungen folgten beim Innenhafenlauf Duisburg tolle sportliche Leistungen. Die Zuschauer machten den abwechslungsreichen Lauf zum Fest.

Innenhafenlauf Duisburg 2017 - Die Bilder
20082017 Innenhafenlauf Duisburg 2017 (1)

Gleich zu Beginn ging es im Duisburger Innenhafen über alte Eisenbahn-Schienen.

Bild: Thomas Koch

Wie schon in den vergangenen beiden Jahren blieben die Temperaturen am Samstag, den 19. August in Duisburg deutlich unter der 30-Grad-Grenze, in diesem Jahr sogar knapp unter der 20-Grad-Grenze, und bereiteten den Läufer so trotz wechselhafter Bedingungen alles in allem erneut gutes Laufwetter. Das Streckenangebot blieb ebenfalls unverändert, sodass man entweder laufend oder walkend teilnehmen konnte. Während die 5-Kilometer-Strecke in Lauf-, aber auch in Walkingform in Angriff genommen werden konnte, war die 10-Kilometer-Strecke den Läufern vorbehalten. Bereits um 15:00 Uhr wurde das Event mit dem Start der 114 teilnehmenden Walker gestartet.

Unser Fotograf Thomas Koch war beim Innenhafenlauf Duisburg vor Ort. Seine schönsten Fotos finden Sie in der Bildergalerie unter und über diesem Artikel.

Bevor ab 17:15 Uhr die älteren Teilnehmer auf die Strecke gingen, starteten um 16:45 Uhr der Bambinilauf und 15 Minuten später der Schülerlauf. Insgesamt nahmen 107 Kinder teil. Weitere 15 Minuten später wurden dann die 5-Kilometer-Läufer auf ihren aus drei Runden bestehenden Kurs geschickt. Nach einer kleinen gut 400 Meter langen Startrunde folgten für sie eine mittelgroße Runde von etwas mehr als 1,7 Kilometern Länge sowie eine abschließende große rund 2,8 Kilometer lange Runde. Von den 536 gestarteten Läufern kam Philippe Abraham (LAC THG Kettwig) als Schnellster ins Ziel. Er benötigte 17:01 Minuten und blieb so fünf Sekunden vor Alexander Kaffka (LG Alpen) und acht Sekunden vor seinem Vereinskollegen Michele Maurice Ihe. Bei den Damen setzte sich Natascha Mommers (TSV Herdecke) durch, die nur 17:59 Minuten benötigte und so ebenfalls mit fünf Sekunden Vorsprung auf dem geschlechtsübergreifenden achten Gesamtrang einlief. In 18:04 Minuten folgte Katharina Wehr (TV Wanheimerort) auf Rang zwei, bevor Judith Joosten (SV 1919 Sonsbeck) das Podest nach 18:35 Minuten komplettierte.

Tedros und Wimmer vorn

Kurz nachdem auch der Letzte der 536 gemeldeten 5-Kilometer-Läufer die Ziellinie überquert hatte, gingen um 18:00 Uhr die Teilnehmer des 10-Kilometer-Hauptlaufes auf die Strecke. Für sie folgte auf eine einführende 1,5 Kilometer Runde drei Runden von je gut 2,8 Kilometern Länge. Unterstützt wurden die Läufer dabei von zahlreichen Zuschauern entlang der Strecke, die das Laufevent zum Fest machten. Durch die vielen relativ kurzen Runden hatte der Veranstalter vor Jahren die Weichen für regen Zuschauerandrang gestellt. Vorbei ging es auf der Runde auch am Rathaus und der Salvator-Kirche sowie an zahlreichen Restaurants. Die Läufer freuten sich über eine flache, attraktive Strecke, auf der so sogar der ein oder andere Teilnehmer in den Bereich seiner persönlichen Bestzeit laufen bzw. diese sogar unterbieten konnte. Einzig das vereinzelte Überqueren alter Schienen sowie kurzer Kopfsteinpflaster-Passagen bremste die Läufer etwas aus. Die Sieger über die zehn Kilometer hießen in diesem Jahr Habtom Tedros (TG Neuss) und Nina Wimmer (ASC Rosellen Neuss). Sie kamen nach 33:57 Minuten bzw. 41:17 Minuten ins Ziel. Auf die weiteren Plätze kamen Heinz van Dongen (TSV Weeze/34:31 Minuten) und Björn Temmler (AS Neukirchen-Vluyn/35:39 Minuten) sowie Katja Kanditt (Novitas BKK/42:17 Minuten) und Nina Pellens (SV Straelen/42:22 Minuten).

Bunte Kostüme für die Vereinskassen

Im Ziel wurden die Läufer mit frischem Obst und Getränken, darunter auch alkoholfreies Bier, empfangen. Mit der Gesamtteilnehmerzahl von 1159 Teilnehmer lag man zwar etwas hinter den Zahlen der vergangenen beiden Jahren zurück, der Veranstalter zog jedoch trotzdem ein positives Fazit und zeigte sich über den Ablauf der Veranstaltung erfreut, so auch über die umgesetzte Idee, Mitglieder verschiedenster Vereine einige hundert Meter verkleidet laufen zu lassen. Das Outfit der Teilnehmer, die mehrheitlich bunt kostümiert antraten, wurden dabei bewertet und mit Geld für die Vereinskasse belohnt.

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