Laufen mit Musik

Das hört sich gut an

Praktische und bewährte Tipps aus der Runner's World-Redaktion für das Laufen mit Musik im Ohr.

Laufen mit Musik

Manche Läufer sind sogar beim Marathon mit Musik unterwegs.

Bild: Norbert Wilhelmi

1. Nicht ausschließlich mit Musik laufen
Musikhören beim Laufen sollte ein Genuss sein – und keine sture Angewohnheit. Legen Sie mindestens einen musikfreien Lauftag pro Woche ein, an dem Sie Ihre Gedanken auf das Laufen konzentrieren, auf die Intensität des Trainings oder ein Alltagsproblem.

2. Die richtige Situation finden
Prüfen Sie, in welchen Situationen Ihre Musik Sie beim Laufen unterstützt, motiviert oder unterhält. Oft wird Musik unter der Woche nach einem anstrengenden Arbeitstag eher als störend empfunden, während sie beispielsweise bei einem langen Lauf am Wochenende durchaus motivierend sein kann. Ein RUNNER’S-WORLD-Tester handhabt seinen Player so: „Bei langen Läufen genieße ich auf dem Hinweg die Stille und schalte erst auf dem Rückweg, wenn die Beine schwer werden, den MP3-Player ein.“

3. Geselligkeitsfaktor Null
Beim Laufen in der Gruppe sind MP3-Player tabu. Wer sich nicht unterhalten möchte, sondern lieber Musik hört, sollte besser gleich allein loslaufen.

4. Achtung Aufmerksamkeitsdefizit!
Eine Testläuferin beschreibt ihre Erfahrungen mit MP3-Playern so: „Ich schotte mich viel stärker von der Umwelt ab, das heißt, ich grüße andere Läufer nicht mehr so freundlich und überquere Straßen unvorsichtig. Sicher kein ungewöhnliches Problem, aber es ist eben doch ein Problem.“

5. Player nicht erst beim Loslaufen befestigen
Integrieren Sie den MP3-Player schon beim Umziehen in Ihre Laufkleidung. Ein Tester rät: „Das Kabel unter Laufjacke oder -shirt zu den Ohren führen. Dann stört es nicht beim Laufen.“

6. Geeignete Kleidung tragen
Viele Bekleidungshersteller integrieren bereits spezielle geschützte Täschchen für den Player in ihre Produkte.

7. Straßengeräusche müssen hörbar bleiben
„Noise-Cancelling-Kopfhörer“ filtern Umgebungslärm und sind daher bei Vielfliegern beliebt. Sie neutralisieren die Außengeräusche, selbst Flugzeuglärm wird unterdrückt. Für das Laufen in der Stadt sind sie weniger geeignet, da etwa Straßengeräusche kaum noch wahrzunehmen sind.

8. Die richtigen Kopfhörer wählen
Für den Klang ist der richtige Kopf- beziehungsweise Ohrhörer fast wichtiger als die Musikquelle. Oft sind die Serienkopfhörer klanglich das schwächste Glied in der Kette. Durch Aufrüsten lassen sich Musikqualität und Tragekomfort deutlich erhöhen. Aber: Vor dem Kauf den Soundcheck machen!

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