Kipchoge doch für Cross-WM-Team nominiert, Starter-Chaos in Kenia

Kenias vermeintlich aussichtsreichster Crossläufer im Kampf gegen die Äthiopier bei den Cross-Weltmeisterschaften am 24. März, Eliud Kipchoge, darf sich jetzt doch noch Hoffnungen machen, bei den Titelkämpfen im kenianischen Mombasa an den Start zu gehen. Kipchoge hatte aufgrund von Magenkrämpfen am vergangenen Wochenende die Qualifikation im Ausscheidungsrennen verpasst.

Kenias vermeintlich aussichtsreichster Crossläufer im Kampf gegen die Äthiopier bei den Cross-Weltmeisterschaften am 24. März, Eliud Kipchoge, darf sich jetzt doch noch Hoffnungen machen, bei den Titelkämpfen im kenianischen Mombasa an den Start zu gehen. Kipchoge hatte aufgrund von Magenkrämpfen am vergangenen Wochenende die Qualifikation im Ausscheidungsrennen verpasst.

Nach 9 km in Führung liegend, hatte der 5.000-m-Weltmeister von 2003 aufgrund der auftretenden Probleme plötzlich gestoppt. In einer ersten Nominierungsliste fehlte daraufhin der Name Kipchoge. Doch, wie die kenianische Zeitung The Standard berichtet, wurde der 22-Jährige inzwischen vom nationalen Verband Athletics Kenya doch noch ins Team berufen. Welche neun der elf Team-Mitglieder letztlich an den Start gehen, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Die Zeitung berichtet außerdem von einem chaotischen Start-Prozedere bei dem WM-Ausscheidungslauf. Offenbar hatte die Startpistole des Starters zunächst mehrfach versagt, so dass es drei Fehlstarts gab. Danach wollte der Starter die Pistole testen, die dann plötzlich einen Schuss abgab, was nicht beabsichtigt war. Ein großer Teil der Athleten des 12-km-Männerfeldes rannte los, andere blieben stehen. Erst als die Läufer bereits rund 100 Meter absolviert hatten, wurde das Feld zurückgeschossen. Nach 15 Minuten wurde das Rennen neu gestartet – diesmal dann regulär.runnn.com - Bild zu Artikel 206