Kenianischer Doppelsieg beim Chiba-Ekiden

Eindrucksvoll wurden die Kenianer beim Chiba-Ekiden ihrer Favoritenrolle gerecht. Bei diesem in Japan sehr populären Staffel-Marathon teilen sich sechs Läufer die klassischen 42,195 km. Aufgeteilt ist die Strecke in Abschnitte von 5 km, 10 km, 5 km, 10 km, 5 km sowie 7,195 km. Kenias Männerteam blieb in 1:57:58 als einziges Team unter zwei Stunden, verpasste aber den im Vorjahr aufgestellten, eigenen Weltrekord um 52 Sekunden. Die Frauen aus Ostafrika hatten die Marathondistanz nach 2:13:51 Stunden absolviert.

Eindrucksvoll wurden die Kenianer beim Chiba-Ekiden ihrer Favoritenrolle gerecht. Bei diesem in Japan sehr populären Staffel-Marathon teilen sich sechs Läufer die klassischen 42,195 km. Aufgeteilt ist die Strecke in Abschnitte von 5 km, 10 km, 5 km, 10 km, 5 km sowie 7,195 km. Kenias Männerteam blieb in 1:57:58 als einziges Team unter zwei Stunden, verpasste aber den im Vorjahr aufgestellten, eigenen Weltrekord um 52 Sekunden. Die Frauen aus Ostafrika hatten die Marathondistanz nach 2:13:51 Stunden absolviert.

Den Männern gelang ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg bei guten Wetterbedingungen. Nur gut zwei Kilometer rannte Kenias Startläufer Martin Mathathi in der Spitzengruppe, dann verabschiedete er sich mit einer Tempoverschärfung und hatte beim ersten Wechsel nach nur 5 km bereits einen Vorsprung von 19 Sekunden. Gideon Ngatuny, Josephat Ndambiri, Sammy Korir, Mekubo Mogusu und Cyrus Njui vergrößerten in der Folge den Vorsprung fast ständig. Bemerkenswert, dass Kenia souverän gewann, obwohl mit Sammy Korir lediglich ein international namhafter Athlet im Team war. Japan belegte Platz zwei in 2:00:01 Stunden, die USA belegten Rang drei in 2:01:56.

Bei den Frauen gab es einen parallelen Rennverlauf. Auch hier übernahm Kenia bereits mit der Startläuferin Ongori Philes die Führung. Danach folgten Evelyne Kimwei, Selly Chepyego, Catherine Ndereba, Jane Wanjiku und Lucy Wangui. Mit Ndereba war hier ebenfalls nur eine renommierte Läuferin dabei. Russland belegte hier Rang zwei in 2:14:51, Japan wurde Dritter mit 2:17:00. Deutsche Teams waren in Chiba nicht am Start.