Kenianische Sieger beim Ruhr Marathon

Kenianer dominierten das Geschehen beim Ruhr Marathon. Sie belegten bei Männern und Frauen die ersten drei Ränge.

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Das Feld des Ruhr Marathon 2007.

Bild: Wilhelmi

Rund 22.000 Teilnehmer hatten sich für den Karstadt-Marathon im Ruhgebiet gemeldet, in den auch Rennen über kürzere Distanzen integriert waren. Aus zwei unterschiedlichen Startorten ging es dabei in Richtung Ziel nach Essen. Einmal mehr dominierten die Kenianer das Geschehen. Sie belegten sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen die ersten drei Ränge.

Auf dem Kurs von Oberhausen nach Essen erreichte Sieger Jonathan Keiyo 2:13:28. Bei seinem überlegenen Sieg distanzierte er Jospeh Ngolepus um über sechs Minuten. Während der Zweitplatzierte 2:20:07 lief, wurden für Eliud Kering auf Rang drei 2:22:49 gestoppt. Bei den Elite-Frauen, die von Dortmund nach Essen liefen, gewann Mary Ptikany in 2:30:05 vor Salima Chelimo (2:36:58) und Irene Cherop (2:41:09). Deutsche Topathleten waren beim Karstadt-Marathon nicht am Start. Frank Busemann, der frühere Weltklasse-Zehnkämpfer, lief den Marathon von Oberhausen nach Essen und war nach 4:09:51 Stunden im Ziel.

Überschattet wurde der Lauf von zwei Todesfällen während der Veranstaltung. Ein 46 Jahre alter Inliner aus Dortmund starb bei Kilometer elf in Gladbeck. Für einen 67 Jahre alten Marathonläufer aus Reken/Westfalen kam nach dem Kollaps auf der Hälfte der Strecke bei Gelsenkirchen trotz Reanimation jede Hilfe zu spät.

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