Kenianer und Japanerin gewinnen Klassiker in Athen

Der Klassiker schlechthin unter den Rennen über die 42,195 km ist der Athen-Marathon. Doch es scheint, als ob die Griechen die einmalige Position ihres Laufes nicht richtig ausnutzen. International spielt der Athen-Marathon keine besondere Rolle, das Elitefeld ist nur mäßig besetzt. Und auch die Terminwahl erscheint unglücklich: Das Rennen fand parallel zum New York-Marathon am vergangenen Sonntag statt.

Im Gegensatz zu New York kamen die Sieger in Athen aus starken Lauf-Nationen. Ein Brasilianer und eine Lettin hatten in Manhattan triumphiert, in Griechenland siegten ein Kenianer und eine Japanerin. Henry Tarus lief nach 2:17:45 Stunden ins Ziel im alten Athener Olympiastadion. Sein Landsmann Paul Lopio wurde Zweite mit 2:18:08, Rang drei belegte Habtamu Bekele (Äthiopien) in 2:20:04.

Schnellste Frau auf dem anspruchsvollen Kurs von Marathon nach Athen war die Japanerin Chikako Ogushi in 2:40:47 Stunden. Sie hatte sich einen spannenden Dreikampf mit der Äthiopierin Letay Hadish geliefert. Erst im Endspurt konnte Ogushi sich von ihrer Konkurrentin lösen, die nach 2:40:53 im Ziel war. Dritte wurde Zinash Alemu (Äthiopien) in 2:42:02.