Kenenisa Bekele startet doch bei Cross-WM

Kenenisa Bekele wird nun doch bei den Cross-Weltmeisterschaften am 24. März im kenianischen Mombasa an den Start gehen. Diese Entscheidung gab der 24-jährige Äthiopier seinem Manager Jos Hermens bekannt, nachdem er fast ein Jahr lang immer wieder erklärt hatte, auf die Titelverteidigung verzichten zu wollen. Kenensisa Bekele wurde vom äthiopischen Verband umgehend in das Cross-Aufgebot aufgenommen. Zwölf Läufer können nominiert werden, neun dürfen schließlich starten. In diesem Jahr gibt es keine Mitteldistanz mehr bei der Cross-WM, so dass für die Männer nur noch die 12 km auf dem Programm stehen.

Kenenisa Bekele wird nun doch bei den Cross-Weltmeisterschaften am 24. März im kenianischen Mombasa an den Start gehen. Diese Entscheidung gab der 24-jährige Äthiopier seinem Manager Jos Hermens bekannt, nachdem er fast ein Jahr lang immer wieder erklärt hatte, auf die Titelverteidigung verzichten zu wollen. Kenensisa Bekele wurde vom äthiopischen Verband umgehend in das Cross-Aufgebot aufgenommen. Zwölf Läufer können nominiert werden, neun dürfen schließlich starten. In diesem Jahr gibt es keine Mitteldistanz mehr bei der Cross-WM, so dass für die Männer nur noch die 12 km auf dem Programm stehen.

Kenenisa Bekele hatte vor einem Jahr in Fukuoka seine einmalige Serie ausgebaut: Fünfmal in Folge wurde er Doppel-Weltmeister, gewann also sowohl die Mittel- als auch die Langstrecke. Ausgerechnet in Mombasa könnte er nun Paul Tergat übertrumpfen. Denn der Kenianer hatte es wie Bekele geschafft, fünfmal in Folge die Langstrecke bei der Cross-WM zu gewinnen. Der Äthiopier könnte nun als erster Läufer zum sechsten Mal in Folge über die 12-km-Distanz triumphieren.

„Nachdem ich in Birmingham den 2.000-Meter-Hallenweltrekord gelaufen war, habe ich angefangen, an meiner Entscheidung zu zweifeln. Ich wusste, dass ich in sehr guter Form bin. Außerdem wurde ich immer wieder von allen Seiten gefragt, ob ich nicht doch bei der Cross-WM starten würde. Es kommt hinzu, dass diese Titelkämpfe in Afrika stattfinden – auf dem Boden meiner kenianischen Freunde und Rivalen. Und ich könnte als erster zum sechsten Mal in Folge gewinnen. Ich denke, das wäre eine tolle Leistung“, erklärte Kenenisa Bekele, warum er seine ursprüngliche Entscheidung revidierte.

„Ich habe ihm geraten, in Mombasa an den Start zu gehen, wenn er glaubt, dort gewinnen zu können“, sagte Kenenisa Bekeles Manager Jos Hermens, den der Sinneswandel des Läufers nicht überraschte.runnn.com - Bild zu Artikel 212