Dauerregen beim Marathon

Über 11.000 Sportler beim Kassel-Marathon 2013

11.000 Athleten feierten im Rahmen des Kassel-Marathons 2013 ein großes Sportfest. Das Marathon-Finale am Sonntag gewann Hosea Kiplagat Tuei (KEN) in 2:15:21 Stunden.

Kassel-Marathon 2013 - Bilder
Der Tag vor dem Kassel-Marathon 2013

Über 11.000 Sportler trotzten Regen und kühlen Temperaturen unter 10 Grad und starteten im Rahmen des Kassel-Marathons 2013. Laut Polizeiangaben sollen von Freitag bis zum Marathon-Finale am Sonntag rund 60.000 Menschen das Sport- und Laufspektakel im Auestadion und auf den Kasseler Straßen verfolgt haben.

Für runnersworld.de war unser Fotograf Heinz Schier vor Ort und hat die schönsten Momente mit seiner Kamera eingefangen. Weiter oben präsentieren wir eine Fotogalerie mit Bildern vom Marathonlauf am Rennsonntag. Direkt darunter finden Sie eine Fotogalerie mit Impressionen vom Tag vor dem Marathon, als Walker und laufende Kinder und Jugendliche das Geschehen bestimmten.

Bestens gelaunte Läufer beim Kassel-Marathon 2013.

Bild: Heinz Schier

Pünktlich um 8.30 Uhr wurden die Halbmarathonläufer auf die Piste geschickt. Schon zu diesem Zeitpunkt nieselte es unangenehm vor sich hin und wurde wenn dann nur von noch unangenehmeren Regenphasen unterbrochen. Auch 30 Minuten später, als die Marathonis die Startfreigabe erhielten, besserten sich die Wetterverhältnisse nicht. Aber nicht jeder Läufer schien über das kühle Nass von oben verärgert. Denn Vorjahresstarter erinnerte sich an die Hitzeschlacht des letzten Jahres zurück, als 25 Grad und Sonnenschein so manch geplante Bestzeit platzen ließen.

Also verwunderte es nicht, dass es auf der Marathondistanz schnell wurde. Gleich drei Kenianer liefen 2:15-Stunden-Zeiten: Auf Platz eins Tuei Hosea Kiplagat in 2:15:21 Stunden, gefolgt von Felix Kipkorir und Kimani Pharis in 2:15:41 Stunden und 2:15:51 Minuten. Das Frauenrennen konnte Boku Zerfe Worku aus Äthiopien nach 2:38:40 Stunden für sich entscheiden. Drei Minuten später lief die Kenianerin Kiprono Prisca Jemeli nach 2:41:19 Stunden als Zweite ins Ziel. Rang drei sicherte sich Kibor Alice Jepkemt aus Kenia nach 2:45:41 Stunden. 460 Läufer absolvierten die Königsdisziplin über 42,195 Kilometer erfolgreich.

Wer sich die volle Marathondistanz nicht zutraute, startete über die halbe. Hier waren es mehr als fünfmal so viele. 2.589 Halbmarathonläufer finishten die 21,1 Kilometer durch die Kasseler Innenstadt. Schnellster von ihnen war Markus Jahn (PSV Grün-Weiß Kassel) nach 1:12:53 Stunden, dicht gefolgt von Holger Aselmeyer (Sambah-Team Tennis-Service), der 1:13:04 Stunden benötigte. Michael Wagner, ebenfalls PSV Grün-Weiß Kassel, sicherte sich nach 1:13:56 Stunden den dritten Rang. Im Klassement der Frauen lief Silke Optekamp (PSV Grün-Weiß Kassel) starke 1:17:59 Stunden und ließ die Konkurrenz damit weit hinter sich. Erst nach 1:26:37 Stunden überquerte mit Sandra Barboseck die zweite Frau die Halbmarathonziellinie. Nochmals gefühlt eine halbe Ewigkeit später, nach 1:30:32 Stunden, sicherte sich Petra Freudenberger-Lötz Rang drei.

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