Jason Mbote läuft Streckenrekord in Seoul

Vor einigen Wochen war Jason Mbote noch als einer der Tempomacher für Haile Gebrselassie beim Berlin-Marathon im Rennen. Nun gewann der Kenianer selbst sein erstes Rennen über die 42,195 km und verbesserte dabei seinen persönlichen Rekord auf 2:08:13 Stunden. Damit stellte er beim Seoul-Marathon auch einen neuen Streckenrekord auf.

Mbote war schneller als der Sieger des New-York-Marathons am gleichen Tag. Gleich die ersten vier Plätze belegten Kenianer – und alle blieben unter 2:10 Stunden. Paul Kirui wurde in 2:09:05 Zweiter, Philip Manyim folgte mit 2:09:35, und Wilson Onsare lief mit 2:09:47 auf Rang vier. Das Frauenrennen war im Gegensatz zu den Männern nicht hochklassig besetzt. Hier fehlte gute internationale Konkurrenz. So war die Koreanerin Kim Hye-Kyong nach 2:40:36 Stunden als erste im Ziel.

Ein besseres Frauen-Rennen gab es beim Istanbul-Marathon. Den gewann die Russin Madina Biktagirova in 2:28:21. Schnellster Man in der Türkei war Mindaugas Puktstas (Litauen) mit 2:12:52.