Italiener Caliandro gewinnt Hallen-EM-Titel, Pech für Farah

Einen Außenseitersieg gab es bei den Hallen-Europameisterschaften in Birmingham im 3.000-m-Finale der Männer. Der 24-jährige Italiener Cosimo Caliandro profitierte von dem Rennverlauf, bei dem lange Zeit im besseren Joggingtempo über die 200-m-Rundbahn gelaufen wurde. Der frühere Mittelstreckenläufer gewann in 8:02,44 Minuten vor dem französischen Hindernis-Spezialisten Bob Tahri (8:02,85) und Jesus Espana (8:02,91).

Einen Außenseitersieg gab es bei den Hallen-Europameisterschaften in Birmingham im 3.000-m-Finale der Männer. Der 24-jährige Italiener Cosimo Caliandro profitierte von dem Rennverlauf, bei dem lange Zeit im besseren Joggingtempo über die 200-m-Rundbahn gelaufen wurde. Der frühere Mittelstreckenläufer gewann in 8:02,44 Minuten vor dem französischen Hindernis-Spezialisten Bob Tahri (8:02,85) und Jesus Espana (8:02,91).

Der Spanier Espana führte frühzeitig und war jeweils als Erster durch die 1.000- und 2.000-m-Marke gegangen. Erst eingangs der Zielkurve ging Caliandro, der 2001 Junioren-Europameister über 1.500 m war und entsprechende Schnelligkeit mitbringt, an Espana vorbei, der dann auch noch von Bob Tahri abgefangen wurde.

Keine Rolle spielen konnte auf den letzten schnellen Runden Arne Gabius (Asics Tübingen), der am Ende in 8:08,51 Minuten nur Rang neun belegte. Tags zuvor hatte sich der 25-Jährige gut geschlagen, als er als Fünfter seines Vorlaufes in 7:53,98 Minuten aufgrund der guten Zeit das Finale erreichte.

Der Titelverteidiger Alistair Cragg (Irland) war längst nicht so stark wie erwartet und musste sich mit Rang sechs in 8:03,70 zufrieden geben – einen Rang vor Österreichs Hindernis-Spezialisten Günther Weidlinger (8:04,19), der hofft, eine Medaillenchance zu haben.

Pech hatte der britische Crosslauf-Europameister Mo Farah. Im Vorlauf war ihm am Freitag Weidlinger versehntlich auf den Fuß getreten, so dass der Brite zu Fall kam. Völlig irritiert lief Farah dann zunächst in die falsche Richtung los, so dass er einen deutlichen Rückstand hatte. Dennoch schaffte er die Qualifikation, doch im Finale fehlte ihm am Ende die Kraft. Farah wurde Fünfter in 8:03,50 Minuten.