Plantarsehnenreizung bei Läufern

Wärme und Eis: Anleitungen zur Anwendung

Wann ist Kühlung und wann Wärme das beste Mittel? Hier erfahren Sie, wie Sie Wärme und Kälte richtig anwenden.

Sie sind sich manchmal unsicher, welche Form der Behandlung angebracht wäre, Wärme oder Kälte? Da sind Sie nicht ganz alleine, denn diese Verwirrung teilen Sie mit vielen anderen Freizeitsportlern. Richtig angewandt, verhilft sowohl eine Wärme- als auch eine Kältebehandlung zur Linderung der Beschwerden. Beide Formen beeinflussen die Blutzufuhr zu bzw. an den betroffenen Stellen. Während Eis die Blutzufuhr unterdrückt, was wiederum Entzündungen eindämmt und Schmerzen lindert, wird sie durch Wärmebehandlung gefördert. Dabei wird die Sauerstoffzufuhr an die betroffene Stelle verstärkt und dadurch auch der Abtransport von Abfallprodukten des Stoffwechsels.

Die folgende Tabelle verschafft Ihnen einen guten Überblick über den Zeitpunkt der jeweiligen Behandlung bzw. der richtigen Anwendung von Wärme und Eis. Bei der richtigen Anwendung sowie einem vernünftig reduzierten Lauftraining können leichte Beschwerden gelindert werden.

WÄRME EIS
Allgemeine oder chronische Schmerzen 20 Minuten vor dem Laufen anwenden 20 Minuten nach dem Laufen anwenden
Nach einer Verletzung 24 Stunden nach einer kleineren Verletzung (oder 48 Stunden nach einer gravierenden) für jeweils 20 Minuten Wärme einwirken lassen Innerhalb der ersten 24 oder 48 Stunden jeweils für 20 Minuten die zu kühlende Stelle mit Eis behandeln, dann 20 Minuten ruhen.

Mehrmals wiederholen. Eis möglichst schnell bzw. bereits in den ersten 20 Minuten nach Verletzungseintritt anwenden
Anwendung Platzieren Sie das Wärmekissen auf die verletzte Körperzone. Keinen Druck ausüben, nicht mit dem Körpergewicht belasten Legen Sie ein dünnes Handtuch über die betroffene Stelle, und wickeln Sie das Kühlkissen eng darüber.

Alternativ: Eis-Massage.
Lassen Sie Wasser in einem Plastik- bzw. Pappbecher gefrieren, schneiden Sie den oberen Rand ab, und reiben Sie gleichmäßig über die verletzte Stelle
Vorsichtsmaßnahmen Nicht bei offenen Verletzungen anwenden (z.B. Schürf- oder Schnittwunden) Bei empfindlicher Haut oder früheren Erfrierungen bzw. Frostbeulen sollten diese Stellen nicht mit Eis behandelt werden

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