Asthma

Ursachen und Diagnose

Asthmatiker haben immer bessere Möglichkeiten, ihrer Krankheit entgegenzuwirken. Mit dem Testen ihrer Lungenfunktion erhalten sie konkrete Daten und können gezielt damit arbeiten.

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Die Diagnose erfolgt anhand eines Lungenfunktionstests

Bild: Rainer Sturm/ pixelio.de

Die Ursache von Asthma ist noch nicht vollständig ergründet, doch höchstwahrscheinlich ist es eine Mischung aus Vererbung und Umwelteinflüssen, die der Krankheit zugrunde liegt. Asthma kann zwar nicht geheilt, aber in der Regel sehr gut und wirkungsvoll behandelt werden. Ziel ist es, dem Patienten ein beschwerdefreies Leben zu ermöglichen sowie eine normale Lungenfunktion zu erhalten.

Zur Diagnose wird ein Lungenfunktionstest durchgeführt. Die sogenannte Spirometrie ist die aussagekräftigste Untersuchung zur Messung der Lungenfunktion und zur Beurteilung der Atemwege. Der wichtigste Parameter, der damit erfasst wird, ist das „forcierte Expirationsvolumen“ FEV1: Der Patient atmet erst vollständig ein und dann schnell und kräftig aus. Die Luftmenge, die in der ersten Sekunde ausgeatmet wird, ist das FEV1. Ein FEV1-Wert, der deutlich unter dem Sollwert liegt, deutet auf eine Verengung der Atemwege hin.
Typisch für Asthmatiker ist eine Verbesserung der Werte durch ein bronchienerweiterndes Medikament. Auch Peak-Flow-Messungen, also die Kontrolle der maximalen Ausatmungsgeschwindigkeit, sind eine gute Möglichkeit, um die Atemwegswerte zu Hause zu überwachen.

EMPFEHLUNG FÜR ASTHMATIKER: Führen Sie ein Asthmatagebuch. So haben Sie einen besseren Überblick über den Krankheitsverlauf.

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Wenn die Luft wegbleibt