Das Gehirn läuft mit

Schlechten Gedanken davon laufen

Die Qualität des Laufs hängt stark von Ihren Gedanken ab. Das kann nützlich für Körper und Seele sein.

Denkblockaden beim Laufen vermeiden

Mit freiem Kopf ins Ziel.

Bild: Gerd Altmann / pixelio

Denkmuster 3 – In Gedanken versinken
Wenn Robert Kunast seine Acht-Kilometer-Runde durch Düsseldorf dreht, denkt er zum Beispiel: „Oh, ein neues Restaurant. Ob man da gut essen kann? Ach, das Sportgeschäft. Ich wollte doch mal wieder Kajak fahren.“ Es kann enorm entspannend sein, seine Gedanken schweifen zu lassen. Das bedeutet aber nicht, dass man beim Laufen das Gehirn völlig abschalten sollte. Konzentrieren Sie sich alle paar Minuten auf den Körper, sonst könnte die Trainingseinheit in die Hose gehen – entweder, weil Sie das Tempo beim Dauerlauf nicht halten können, oder, weil Sie auftretende Beschwerden zu spät bemerken.

Denkmuster 4 – Frust bewältigen
Wenn Sabine Petrosius einen harten Tag vor sich hat, verschiebt sie ihren Lauf auf den Nachmittag, um Frust abzureagieren. „Das löst zwar keine Probleme“, sagt sie, „löscht aber alles, was mich bei der Arbeit genervt hat, aus dem Gedächtnis.“ Exper­ten sagen, gegen ein gewisses Maß an Erregung beim Laufen sei nichts einzuwenden, doch der Ärger sollte einen nicht auffressen. Dann soll man ihn lieber beiseiteschieben und den Lauf genießen. Sonst vermiest einem der Frust nicht nur die Stimmung, sondern beeinträchtigt am Ende auch die Leistung.

Kopf frei - Bahn frei: So vermeiden Sie Denkblockaden
Nicht grübeln! Wenn Sie merken, dass negative Gedanken Sie belasten, schieben Sie sie beiseite, bis der Lauf beendet ist.
Immer locker! Laufen bringt einen auf andere Gedanken. Doch wenn man sich zu sehr auf ein Problem kon­zen­triert, kann man verkrampfen. Kontrollieren Sie Ihren Körper von Kopf bis Fuß auf Verspannungen und versuchen Sie sie zu lösen.
Wach bleiben! Es schadet nicht, beim Laufen zu träumen, doch wenn Sie sportli­che Ziele haben, sollten Sie alle paar Minuten Ihr Tempo überprüfen.

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