Studie zu Risiken

Nicht zu oft mit Barfußschuhen laufen

Barfußschuhe liegen bei Läufern im Trend. Sie sollten aber nur dosiert eingesetzt werden, denn sie erhöhen bestimmte Verletzungsrisiken.

Barfuß laufen

Barfußlaufen tut gut, aber man sollte es nicht übertreiben.

Bild: iStockphoto.com / erlobrown

Studie an 103 Läufern

Minimalistische Laufschuhe werden immer beliebter. Sie kräftigen die Fußmuskulatur und führen zu einem natürlicheren Laufstil, sagen die Befürworter. Doch nun hat eine Studie der Griffith University in Southport (Australien) gezeigt, dass die "Barfußschuhe" auch Risiken bergen. 103 Läuferinnen und Läufer nahmen an einem zwölfwöchigen Laufprogramm teil und wurden in drei Gruppen eingeteilt: Die erste lief mit einem gut gedämpften Neutralschuh, die zweite mit einem gemäßigten Minimalschuh, die dritte mit einem extremen Barfußschuh.

Beschwerden nach 12 Wochen

Resultat: 23 der Probanden hatten am Schluss laufbedingte Beschwerden. Am niedrigsten war die Quote bei den Normalschuhläufern (vier), am höchsten bei den Läufern mit den gemäßigten Barfußmodellen (zwölf). In der Gruppe mit den extremen Barfußschuhen hatten sieben Läufer Beschwerden. Letztere berichteten aber signifikant häufiger als alle anderen über Schienbein- und Wadenschmerzen.

3 Tipps zu Barfußschuhen

  1. Gewöhnen Sie sich nur in kleinen Schritten an die Minimal-Schuhe.
  2. Nutzen Sie sie nur im Wechsel mit anderen Laufschuhen.
  3. Kräftigen und dehnen Sie begleitend Ihre Unterschenkel.

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