Erkenntnis Nr. 12

Manchmal weniger trainieren

Ist es manchmal beim Laufen besser, weniger zu trainieren?

Ruhephasen sind genauso wichtig wie das Lauftraining.

Ruhephasen sind genauso wichtig wie das Lauftraining.

Bild: istockphoto.com/YanLev

Es liegt in der menschlichen Natur, dass man einmal formulierte Ziele möglichst schnell erreichen will. So geht es auch vielen ambitionierten Läufern: Das Streben nach Erfolg bringt mit sich, dass die meisten Läufer glauben, schon im Training immer alles geben zu müssen. Falsch! Viel wichtiger ist, dass Sie sich zunächst systematisch eine Grundlagenausdauer erarbeiten – und bei den schnellen Tempoeinheiten oder längeren Trainingsläufen genau auf Ihren Körper hören. Denn: Kleine Schritte bewirken beim Laufen Großes. Wenn der Leistungsdruck überhandnimmt, steigt nur das Verletzungsrisiko.

„Fragen Sie sich nicht, wo Sie morgen stehen wollen, sondern wo Sie im nächsten Jahr stehen wollen“, sagt der US-amerikanische Erfolgstrainer Greg McMillan. Das heißt: Anstatt sich immer nur unmittelbar auf das nächste Training oder den nächsten Wettkampf zu konzentrieren, sollten Sie besser die nächsten zwölf Monate im Blick haben. Mit dieser Weitsicht merken Sie auch viel schneller, wo­rauf es ankommt, um langfristig Erfolg zu haben: gesund zu bleiben und die Trainingseinheiten langsam aufzubauen.

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