Studie der Sporthochschule Köln

Laufen wirkt entzündungshemmend

Sport macht nicht nur schlank und schön, sondern macht auch das Immunsystem fit! Das fanden jetzt Forscher der Sporthochschule Köln heraus.

Laufen fürs Immunsystem

Laufen wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus.

Bild: iStockphoto.com / Maridav

Forscher von der Deutschen Sporthochschule Köln und der Uniklinik Köln fanden bei einer großangelegten Studie mit jungen Elitesportlern heraus, dass gut trainierte Personen mehr entzündungshemmende Immunzellen besitzen, als gesunde, aber untrainierte Menschen. Je besser die Sportler trainiert waren, desto mehr schützende Immunzellen besaßen sie.

Sport schützt vor Allergien

Entzündungshemmende Immunzellen, sogenannte regulatorische T-Zellen, regulieren das Immunsystem. Dadurch schützen sie vor dem Ausbrechen von Allergien und Autoimmunerkrankungen, wie beispielsweise Neurodermitis oder Rheuma. Hierbei macht der Körper einen chronischen Entzündungsprozess durch, der die quälenden Symptome auslöst. Die regulatorischen T-Zellen hemmen diese Entzündung. Sport schützt also vor Krankheiten, die vom Körper selbst ausgelöst werden.

Positive Wirkung auf die Gesundheit

Schon länger ist bekannt, dass körperliche Inaktivität und Übergewicht chronische Entzündungsprozesse begünstigen können, was zu Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen führen kann. Was dabei genau im Körper passiert, war bisher nur teilweise bekannt. Die Ergebnisse der Kölner Forscher, die in der Zeitschrift Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentlicht wurden, bestätigen nun die positive Wirkung von Sport auf die Gesundheit des Menschen. Durch den höheren Anteil an regulatorischen Immunzellen können Allergien auch gelindert werden.