Weniger Erektionsstörungen

Laufen erhält die sexuelle Potenz

Ausdauersport wie Laufen senkt das Risiko für Erektionsstörungen. 200 Kilo­kalorien zusätzlicher Energie­umsatz pro Tag erhalten die sexuelle Potenz.

Laufen erhält die sexuelle Potenz und verhindert Erektionsstörungen

Wer 200 kcal am Tag mit Laufen verbrennt, verbessert seine sexuelle Potenz.

Bild: iStockphoto.com / Andrew Lever

Männer, die regelmäßig Sport treiben, senken damit ihr Risiko für Erektionsstörungen. Sogar bestehende Störungen lassen sich um etwa 40 Prozent reduzieren, wenn Betroffene täglich mindestens 30 Minuten lang trainieren. Ein zusätzlicher Energie­umsatz von 200 Kilo­kalorien pro Tag genüge für ­diesen positiven Effekt – und das selbst bei Männern mittleren Alters, sagt die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP).

Der Grund: Fast alle Männer mit Potenz­problemen weisen einen oder mehrere der bekannten Risiko­faktoren auf, nämlich zu ­wenig Bewegung, Bluthochdruck, schlechte Cholesterinwerte, Übergewicht oder Rauchen. Durch eine Änderung der Lebens­weise – sprich: mehr Sport – lässt sich dieser Trend umkehren und die Erektionsqualität verbessern. Vor allem Krafttraining für die Oberschenkelmuskulatur sowie spezielle Intervalltrainingsprogramme für die Becken­bodenmuskulatur fördern Experten zufolge die Durchblutung der Schwellkörper und verbessern Härte und Dauer der Erektio­nen. Ausdauersport wie Laufen wirkt sich ebenfalls positiv aus.