Gesund durch den Winter

Jogging-Ausrüstung für den Winter

Wer gesund durch den Winter joggen will, braucht die richtige Jogging-Kleidung und passende Jogging-Schuhe.

Die optimale Laufkleidung für den Winter: 5 Fotos

Trailschuhe geben Grip

Mit dem richtigen Jogging-Schuh kommen Sie im Winter durch Schlamm und Schnee.

Bild: Walter Fey

Sie kennen das Sprichwort: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung? Das gilt gerade auch für Jogger. Trotzdem machen beim Joggen im Winter viele den Fehler, sich entweder zu dünn oder zu dick anzuziehen. Gerade letzteres ist oft zu beobachten, da sich Jogger vom subjektiven Kältegefühl gerne überlisten lassen. Dabei steigt die Körpertemperatur auch im Winter schon nach wenigen Joggingminuten stark an.

"Zwiebelprinzip" bei der Kleidung
Bei der Kleidung hat sich beim Joggen im Winter das sogenannte "Zwiebelprinzip" bewährt: das heißt, mehrere Kleidungsschichten werden übereinander getragen. Idealerweise ist die erste Schicht Funktionswäsche, die den Schweiß aufsaugt, vom Körper wegtransportiert und die Haut auf diese Weise trocken hält. Darüber sollten Jogger eine wärmeisolierende Schicht tragen. Hierfür eignen sich ein Funktionsshirt oder ein Fleece-Pullover. Um sich gegen Wind oder Regen zu schützen („Windchill-Effekt“), bieten sich als dritte Schicht Jacken oder Westen mit Windstopper-Funktion an. Außerdem sollten Sie beim Joggen im Winter unbedingt eine Mütze oder Stirnband tragen, weil ein Großteil der Körperhitze über den Kopf abgegeben wird. Dünne Handschuhe schützen die Hände vor Kälte.

Der große Trailschuh-Test: 15 Fotos

Trailschuhe bringen Grip
Auch Ihr Schuhwerk sollten Sie beim Joggen an die kalte Jahreszeit anpassen. Im Winter haben sich Trailschuhe als nützlich erwiesen. Ein starkes Sohlenprofil sorgt für den nötigen Grip auf Schnee oder durch Schlamm und verhindert ein unliebsames Wegrutschen; das Obermaterial ist wasserabweisend und hält Ihre Füße selbst dann trocken, wenn Sie durch Pfützen oder tauenden Schnee joggen.

Achtung! Eisgefahr im Winter
Im Winter ist frisch gefallener Schnee einer der problemlosesten Laufuntergründe, den Jogger sich vorstellen können. Er gibt guten Halt, einen festen Tritt und macht das Joggen im Winter zu einem unvergleichlichen Erlebnis. Problematisch wird es erst, wenn unter dem Schnee eine Eisschicht liegt oder der Schnee zu Schneematsch wird. Dann müssen Jogger zunächst unbedingt das Lauftempo drosseln, die Arme etwas abspreizen, um den Körper besser ausbalancieren zu können, und versuchen, bewusst mit dem gesamten Fuß aufzusetzen. Wird man beim Joggen im Winter von noch extremeren Bodenbedingungen während eines Laufs überrascht (blanke Eisschicht), kann es durchaus empfehlenswert sein zu gehen. Und wer sich beim Joggen vereisten Wegen nicht sicher fühlt, der bleibt besser zuhause, nutzt die Zeit für Krafttraining oder Stretching oder besucht im Winter ein Fitnessstudio zum Joggen auf dem Laufband.

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Bildergalerie: Winter-Laufschuhe im Test
Foto: Walter Fey / Nike

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