Insektenstiche

Hornissen, Wespen, Hummeln, Mücken und Zecken

Auch von Hornissen, Wespen, Hummeln, Mücken und Zecken können sie beim Laufen gestochen oder gebissen werden.

Biene auf dem Finger

Diese Biene auf einem Finger sieht niedlich aus, ein Bienenstich kann jedoch schmerzen.

Bild: Jetti Kuhlemann / pixelio.de

Hornisse:

Gefahrenzone: Hornissen bauen Nester in Bäumen und Dächern. Anders als Wespen werden sie nicht von Süßem angelockt.
So passiert’s: Hornissen stechen nur aus Notwehr.
Symptome: Die Stichstelle schwillt an, schmerzt, es kommt zu starkem Juckreiz.
Gefährlichkeit: Hornissenstiche sind nur für Allergiker bedenklich.
Was tun? Eiswürfel auflegen.



Wespe

Gefahrenzone: Wespen lieben (fast) alles, was süß ist.
So passiert’s: Wespen stechen aus Notwehr.
Symptome: Unmittelbar nach dem Stich brennt die Einstichstelle. Später schwillt die Haut an, juckt und schmerzt.
Gefährlichkeit: 90 Prozent aller ­allergischen Reaktionen nach Insektenstichen werden durch Wespen verursacht.
Was tun? Entfernen Sie einen vorhandenen Stachel mit der Pinzette, sodass Sie das Gift nicht in die Haut drücken. Saugen Sie den Stich aus, ohne das Gift zu schlucken. Danach hilft Kühlung.


Hummel

Gefahrenzone: Hummeln bauen ihre Nester in Erdlöchern.
So passiert’s: Die Hinterleibsmuskeln der Hummel sind schwach. Richtig stechen kann sie daher nur, wenn Sie drauftreten.
Symptome: Der Stich selbst brennt. Das Hautareal schwillt an und beginnt zu jucken.
Gefährlichkeit: Hummelstiche sind für Nicht-Allergiker ungefährlich.
Was tun? Falls der Stachel steckenbleibt, entfernen Sie ihn. Kühlen Sie die betroffene Stelle.


Mücke

Gefahrenzone: Mücken leben an stehenden Gewässern. Nur Mückenweibchen stechen.
So passiert’s: Körperwärme und Schweiß locken Mücken an. Dass Mücken süßes Blut mögen, ist ein Mythos.
Symptome: Die gefäßerweiternde Wirkung des Mückenspeichels sorgt für eine leichte Schwellung und Juckreiz.
Gefährlichkeit: Mückenstiche sind harmlos und Allergien selten.
Was tun? Mückengift besteht aus Eiweißen, die bei etwa 45 Grad zerfallen. ­Heißes Wasser hilft direkt nach dem Stich, danach sollten Sie lieber kühlen.

Zecke

Gefahrenzone: Zecken leben im hohen Gras.
So passiert’s: Diese Spinnentiere beißen sich in der Haut fest.
Symptome: Den Biss selbst bemerken Sie aufgrund einer betäubenden Speichelsubstanz meist nicht. Später kann es zu Juckreiz und leichten Schmerzen kommen.
Gefährlichkeit: Zecken übertragen FSME (Hirnhautentzündung) und Borreliose. Laut Robert-Koch-Institut trägt jede dritte Zecke in Deutschland das Borreliose-Bakterium. In 50 Prozent der Fälle bildet sich bei dieser Erkrankung eine ringförmige Rötung um den Einstich. FSME beginnt meist wie eine Grippe mit Kopf- und Gliederschmerzen.
Was tun? Entfernen Sie die Zecke sofort. Borreliose wird erst nach etwa 24 Stunden übertragen, daher gilt: Je eher, je besser! Weitere Tipps zur Behandlung und Vorbeugung finden Sie hier.

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