Anfängerprobleme

Fußblasen

Ausgebremst: Wenn jeder Schritt zur Qual wird.

Schöne Füße

Schon nach einer kurzen Jogging-Runde könnten diese Füße ganz anderes aussehen.

Bild: istockphoto.com/Nirdesha Munasinghe

Das Problem
Als Jogger muss man damit rechnen, dass einem die Füße nicht nur anschwellen, sondern auch an Länge zunehmen. Ein Schuh, der bei einer 20 minütigen Jogging-Runde gut passt, kann daher für ein 40-minütige Jogging-Runde durchaus zu klein sein. Eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Blasen spielt allerdings auch die Belastbarkeit der Haut, die ihrerseits wiederum von genetischen Faktoren (Veranlagung), von der Belüftung des Fußes im Schuh ­beziehungsweise in der Socke und nicht zuletzt vom Grad der Gewöhnung an die Belastung durch langes Joggen abhängt. ­Eine vom Schweiß aufgeweichte Haut reagiert nämlich empfindlicher auf mechanische Irritationen als trockene.

Die Lösung
Wenn Sie beim Joggen bemerken, dass sich eine Blase bildet, dann ­bleiben Sie sofort stehen. Ziehen Sie Ihre Schuhe und Strümpfe aus, überprüfen diese auf Fremdgegenstände (wie zum Beispiel Steinchen oder ähnliches) und ziehen Sie sie anschließend sehr sorgfältig wieder an. Achten Sie dabei vor allem auf einen faltenfreien Sitz der Socken. Überprüfen Sie grundsätzlich Sitz und Größe des Schuhs: Auch nach 20 Minuten Joggen sollten noch circa 1,5 Zentimeter Luft vor den Zehen verbleiben. Checken Sie auch den verfügbaren Raum in der Zehen­box: Ein freies Spiel der Zehen nach oben sollte immer möglich sein. Bei empfindlicher Haut kann man der Blasenbildung vorbeugen, indem man die Füße regelmäßig pudert oder doppellagige Socken in den Joggingschuhen trägt.

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