Die süße Qual des Laufens

Den Schmerz austricksen

Wir geben Ihnen vier Tipps, mit denen Sie Ihren inneren Schweinehund besiegen können.

1. Glauben Sie fest daran, dass Sie den Schmerz bewältigen können
Die meisten Läufer spüren frühzeitig, dass ein Schmerz im Anmarsch ist. Überlegen Sie sich vorher, wie Sie im Rennen damit umgehen können. Wenn Ihnen auf dem letzten Teilstück die Beine weh tun, können Sie die Situation zum Beispiel ins Positive wenden, indem Sie sich sagen: „Das Ziel ist nicht mehr weit und ich liege voll im Plan.“ Mit der richtigen Einstellung können Sie leichter an Ihre Schmerzgrenze gehen.

2. Entspannen, anstatt gegen die Müdigkeit anzukämpfen
Wenn Sie müde werden, gehen Sie nicht dagegen an, sondern versuchen Sie, sich zu entspannen, und hören Sie auf ­Ihren Körper. „Wenn man versucht, die Müdigkeit zu bekämpfen, wird sie nur noch stärker“, sagt William Gayton, Sport-Psycho­loge an der University of Southern Maine (USA).

3. Kein Selbstmitleid
Anstatt immer nur daran zu denken, wie müde Sie sind, sollten Sie sich sagen: Na und? Müdigkeit ist normal, kommt in Schüben und dauert nicht ewig. Den Gedanken „meine Beine sind völlig zu“ könnten Sie zum Beispiel mit dem Vorsatz kontern: „Das ist ein gutes Zeichen. Es läuft prima. Weiter so!“

4. Etappenziele setzen
Schmerzen sind leichter zu ertragen, wenn ein Ende abzusehen ist. Teilen Sie den Lauf in mehrere Abschnitte ein, damit Sie sich auf schnell erreichbare Etappenziele konzentrieren können, anstatt immer nur ans weit entfernte Ziel zu denken.

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