Laufen in der Schwangerschaft

7 positive Wirkungen durch Sport

1. Viele Frauen klagen aufgrund des veränderten Hormonhaushalts während der Schwangerschaft über einen trägeren Darm. Neben einer korrekten Ernährung hilft Laufen und Walking, die Verdauung in Gang zu bringen. Sportlich ­aktive Frauen haben außerdem aufgrund ihrer meist kräftigeren Bauch- und Beckenmuskulatur sowie der besseren allgemeinen Fitness häufig eine leichtere und kürzere Geburt. Eine Unter­suchung in den USA ergab zudem, dass Frauen, die bis zur Geburt aktiv waren, bis zu 16 Prozent weniger Kaiserschnitte hatten.

2. Krampfadern, Hämorrhoiden, Thrombosen und ähnliche unangenehme Begleiterscheinungen werden durch die Anregung der Venentätigkeit beim Laufen und Walken meist stark ein­gedämmt. Gemäßigtes Ausdauertraining hat ­zudem eine positive Wirkung auf Plasma- und Blutvolumen bei Mutter und Kind.

3. Auch bei psychischer Belastung wirkt Bewegung an der frischen Luft positiv. Stress wird leichter abgebaut und damit häufig auch Schwangerschaftsbeschwerden und mögliche Geburtskomplikationen verringert. Depressive Stimmung hellt sich meistens auf.

4. Babys von sportlichen Müttern sind in der Regel besonders fit, haben eine robustere Gesundheit, eine frischere Hautfarbe und zeigen eine gesteigerte Aufmerksamkeit. Zwar kommen sie manchmal mit weniger Gewicht zur Welt, sind aber mit einem größeren Herz, mehr Muskelglykogen und einem stabileren Herzkreis­laufsystem und aktiveren Stoffwechsel auf die Außenwelt vorbereitet. Nicht zuletzt überträgt sich das Wohlgefühl der Mutter auch auf das Baby in ihrem Bauch.

5. Die verbesserte Durchblutung und Festigung des Bindegewebes wirkt Schwangerschaftsstreifen entgegen.

6. Durch regelmäßige Bewegung wird Wasseransammlung im Gewebe auf ein gesundes Maß reduziert.

7. Laufende und walkende sportlich aktive Frauen leiden erheblich seltener unter Heißhungerattacken und übermäßiger Gewichtszunahme.

Weiterlesen

Seite 6 von 6
Zurück zur ersten Seite:
Lauftipps für Schwangere