Gebrselassie jagt eine Dollar-Million in Dubai

Nach dem Berlin-Marathon tritt Haile Gebrselassie beim Dubai-Marathon an. Die Prämien hier sind gigantisch.

Haile Gebrselassie

Noch bevor Haile Gebrselassie beim real,- Berlin-Marathon am 30. September den Weltrekord angreifen will, hat er sich bereits auf die nächste Rekordjagd festgelegt. Am 18. Januar 2008 wird der Äthiopier, der in seiner Karriere bisher 23 Weltrekorde aufgestellt hat, zum ersten Mal beim Standard Chartered Dubai-Marathon antreten. Dies wird sein finaler Marathon vor den Olympischen Spielen in Peking sein, wo er zum ersten Mal über die klassischen 42,195 km an den Start gehen möchte.

Der Dubai-Marathon lockt mit enormen Preisgeldern. Die beiden Sieger erhalten alleine jeweils 250.000 Dollar – das ist doppelt so viel wie das bisher höchste Preisgeld bei einem Marathon. Wer bei dem Marathon in den Vereinigten Arabischen Emiraten Weltrekord läuft, erhält einen Bonus von einer Million US-Dollar. Bei den Männern hält der Kenianer Paul Tergat mit 2:04:55 Stunden (Berlin 2003) die Bestmarke, bei den Frauen ist es die Britin Paula Radcliffe mit 2:15:25.

„Meine Ziele sind der Marathon-Weltrekord und die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen“, erklärte Haile Gebrselassie in Dubai. Dabei widersprach er Rücktritt-Gerüchten nach Olympia 2008. „Ich bin erst 34 Jahre alt. Miruts Yifter ist mit 39 Olympiasieger geworden, Mamo Wolde mit 40. Bei Olympia in London 2012 werde ich erst 38 sein – ich könnte dann immer noch dabei sein.“

Erst am vergangenen Mittwoch hatte Haile Gebrselassie in Ostrava auf der Bahn Weltrekorde über 20.000 Meter (56:25,98 Minuten) und im Stundenlauf (21.285 Meter) aufgestellt. Im Marathon steht seine Bestzeit bisher bei 2:05:56 Stunden, die er 2006 in Berlin gelaufen ist. „Ich hätte gerne, dass er den Weltrekord erst in Berlin und dann in Dubai verbessert“, erklärte Haile Gebrselassies Manager Jos Hermens.