Nahrungsergänzungsmittel

Vitamine können auch schaden

Eine Studie aus Norwegen zeigt, dass die Einnahme von Vitaminpräparaten einen negativen Einfluss auf das Ausdauertraining haben kann.

Vitamine

Weniger ist mehr: Zu viele Vitamine hemmen die Leistung.

Bild: iStockphoto.com/spxChrome

Freie Radikale machen krank. Dagegen helfen antioxidative Vitamine. So weit so gut. Norwegische Forscher gaben einer Gruppe von Sportlern hochdosiertes Vitamin C und E, eine Kontrollgruppe ­bekam Placebos. Nach einer längeren Trainingsphase hatten sich ­beide Gruppen gleichermaßen verbessert. Doch bei näherer Betrachtung wurde deutlich: Im Gegensatz zur ­Placebo-Gruppe kam es bei der Vi­tamin-Gruppe zu keiner Zunahme der Mitochondrien.

Obst und Gemüse liefern eine ausreichende Menge Vitamine

Die Vermehrung dieser „Zellkraftwerke“ ist jedoch ein wichtiger Effekt des Ausdauertrainings. Studienleiter Gøran Paul­sen macht das Überangebot an Vitaminen dafür verantwortlich.

Seine Vermutung: Freie Radikale wirken im Körper nicht nur schädigend, sondern haben auch einen positiven Effekt aufs Training. Durch eine zu hohe Vitaminzufuhr kann der Effekt aber verpuffen.

Fazit: Die über Obst und Gemüse aufgenommenen Vita­mine reichen für Freizeitläufer völlig aus.

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