Kaffee- und Teekonsum

Teetrinker leben gesünder

Kaffee oder Tee? Da unterscheiden sich nicht nur die Geschmäcker. Die Ergebnisse einer Studie zeigen, dass Teetrinker häufig einen gesünderen Lebensstil pflegen.

Grüner Tee

Teetrinker haben meistens einen gesünderen Lebensstil.

Bild: Michael Grabscheit / pixelio.de

Kardiovaskuläre Risikofaktoren bei Kaffee- und Teetrinkern

Regelmäßiger Kaffee- und Teekonsum haben keinen direkten Einfluss auf die Herzsterblichkeit. Das zeigt eine aktuelle Studie aus Frankreich, die beim Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Barcelona präsentiert wurde. „Obwohl Kaffee- und Teetrinker bei kardiovaskulären Risikofaktoren wie etwa hohem Blutdruck durchwegs bessere Werte aufweisen, konnten wir insgesamt in diesen beiden Gruppen keine verringerte kardiale Sterblichkeit feststellen. Interessanterweise wiesen aber Teetrinker in unserer Studie insgesamt eine geringere Sterblichkeit auf als Menschen, die keinen Tee trinken“, berichtete Studienautor Prof. Nicholas Danchin vom Krankenhaus George Pompidou in Paris. „Das könnte damit zu tun haben, dass sie generell einen gesünderen Lebensstil pflegen.“

Zusammenhang zwischen der Heißgetränk-Wahl und dem Lebensstil

In der Studie wurden die kardiovaskuläre Risikofaktoren sowie der Tee- und Kaffeekonsum von insgesamt mehr als 131.000 Menschen zwischen 18 und 95 Jahren analysiert. Unter kardiovaskulärem Risiko versteht man die Wahrscheinlichkeit Herzkrankheiten zu erleiden, wie zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die Studie konnte zeigen, dass Personen, die regelmäßig mehr als vier Tassen Kaffee täglich trinken, einen höheren systolischer Blutdruck und mehr kardiovaskuläre Risikofaktoren aufwiesen. Dazu gehören wenig Sport, Rauchen, ungesunde Ernährung und Alkoholkonsum.

Regelmäßiger Teekonsum hingegen war meist mit einem niedrigeren kardiovaskulärem Risiko assoziiert. Wer angab, täglich vier Tassen Tee oder mehr zu trinken, hatte im Durchschnitt einen niedrigeren Blutdruck, niedrigere Cholesterin- und Blutzucker-Werte sowie einen niedrigeren BMI. Diese Gruppe konsumierte außerdem weniger Tabak und bewegte sich mehr als Menschen, die keinen Tee trinken.

Quelle: DGK)

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