Rot, gelb, grün

Paprika

Paprika - die bunte Vitaminbombe für jeden Läufer, denn bereits 100 Gramm decken den Tagesbedarf an Vitamin C.

Paprika gibt es in grün, gelb und rot.

Paprika gibt es in grün, gelb und rot.

Foto: naliha / pixelio.de

Kategorie: Nahrungsmittel

Die Paprika enthält doppelt soviel Vitamin C wie Zitronen, Provitamin A (Karotin), viel Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Eisen. Dazu zahlreiche Farbstoffe, der "Heißmacher" Kapsaizin, ätherische Öle.

Die Farbe der Paprika zeigt, in welcher Reifephase die Schoten geerntet wurden. Grüne Paprika sind unreife Schoten. Sie haben noch keinen großen Eigengeschmack und enthalten auch weniger Vitamin C als die roten Kollegen. Bei gelben Schoten ist der Reifegrad schon etwas ausgeprägter, was sich im Aroma zeigt. Eine voll ausgereifte Paprikaschote erstrahlt in kräftigem Rot. Sie hat einen sehr intensiven Geschmack und ist besonders aromatisch.

Frische Paprika sind das ganze Jahr erhältlich. Die Wintermonate sind jedoch ihre Hauptsaison. Dann schmecken sie besonders fruchtig und aromatisch und enthalten reichlich Vitamin C. Paprika lassen sich zwei bis drei Tage bei Zimmertemperatur, oder bis zu einer Woche im Kühlschrank lagern.

Bei rohen Paprikaschoten ist der Vitamin-C-Gehalt am höchsten. Beta-Carotin wird besser freigesetzt, wenn man sie erhitzt. Was ist zu tun? Der goldene Mittelweg bestünde darin, die Paprika kurz anzuschwenken, so dass sie beim Essen noch ein wenig Biss hat. Damit der Körper das Beta-Carotin und die anderen Carotinoide aufnehmen kann, braucht er etwas Fett. Servieren Sie Paprikaschoten in einem Salat mit Oliven- oder Erdnussöl oder verzehren Sie das Gemüse frisch und mit einem kleinen Löffel Avocadodip.

Wirkung:

Durch ihre zahlreichen Vitamine und Biostoffe, wie Vitamin C, Kapsaizin, Karotinoide und Niazin ist die Paprika ein wahres Heilmittel und wirkt unter anderem gegen Arteriosklerose, Darmentzündungen (rote und gelbe Paprika), Herzinfarkt, grippale Erkrankungen, Schnupfen und Magenschleimhautentzündungen. Sie sind Superstars, was ihren Antioxidanziengehalt angeht. Durch die hohe Menge an dem Biostoff Kapsaizin, welches das Blut besser fließen lässt und dadurch auch gegen das Risiko von Schlaganfall, Herzinfarkt und der Heilung von muskulären Verletzungen wirkt, ist der regelmäßige Genuss von Paprika gerade für Läufer ein Muss.

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