Läufers Leibgericht

Ebi-Tatar aus der Sushi-Küche

Aus Garnelen und Mayonnaise hat Yuki Kawahara „Ebi“ gezaubert. „Ein Eiweißturbo zur Wiederherstellung der Muskulatur“, sagt der Nürnberger Sushikoch und Läufer.

Ebi-Tatar

Ebi-Tatar: eine Mischung aus Garnelen und Mayonnaise

Bild: Norbert Wilhelmi

Zutaten für 4 Personen:
2 Stk. mittelgroße, weiche Avocados
12 Stk. Black-Tiger-Garnelen (ca. 300 g)
2 EL Mayonnaise
(am besten japanische)
1 TL frischer Zitronensaft
2 EL japanische Sojasauce
4 Messerspitzen japanische Wasabipaste
(beim Kauf darauf achten, dass mindestens 90 Prozent Wasabi enthalten sind und nur wenig Senfpulver) oder die doppelte Menge frischer Wasabi
300 g Cräcker
dazu: Salatblätter, Radieschen, japanische Rettichkresse

So wird's gemacht:

  • Avocados halbieren, Kerne entfernen, schälen, Fruchtfleisch in eine kleine Schüssel geben und mit einer ­Gabel grob zerdrücken. Mayonnaise unterrühren.
  • Garnelen in gut gesalzenem Wasser in der Schale eine Minute in reichlich sprudelndem Wasser kochen, 8 Stück schälen, danach entdarmen.
  • Die 8 geschälten Garnelen in grobe Stücke schneiden und die Sojasoße mit Zitronensaft und dem Wasabi unterrühren. Die entstandene Paste in einen Formring füllen, danach den Ring wieder entfernen.
  • Die verbliebenen 4 Garnelen schälen (bis auf das Schwanzsegment), halb aufschneiden und pro Portion eine auf das fertige Ebi-Tatar legen.
  • Nach Belieben mit Salat, Radieschen oder Rettichkresse dekorieren und die Cräcker anlegen.

Pro Portion:
Kalorien 625 kcal Kohlenhydrate 51 g Proteine 25 g Fett 36 g

2011 finishte Yuki Kawahara in Berlin seinen ersten Marathon in 4:30 Stunden.

Bild: Norbert Wilhelmi

Yuki Kawahara hat sein Handwerk im japanischen Fukuoka erlernt. Er lebt seit vier ­Jahren mit seiner Ehefrau und der in Franken geborenen dreijährigen Tochter in Deutschland. Er wurde von Axel Müller, dem Inhaber des renommierten Sushi-Restaurants „Haru“, nach Deutschland geholt und kocht seitdem in Nürnberg.

Mit seiner Auswanderung aus ­Japan hörte Kawahara mit dem Rauchen auf und begann mit einem Lauftraining. 2011 finishte er in Berlin seinen ersten Marathon in 4:30 Stunden. Doch sein größter Traum ist es, einmal die Marathons in Tokio oder in seiner Geburtsstadt Fukuoka zu laufen und damit dann natürlich auch einen ­Urlaub in der Heimat zu verbinden.

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