Provitamin

Betacarotin

Möhrensaft

Manche Hersteller versetzen Karottensaft mit Betacarotin.

Bild: gänseblümchen / pixelio.de

Betacarotin (auch: Provitamin A) wird im Dünndarm teilweise zu Vitamin A
aufgespalten. Der Rest wird im Gewebe eingelagert, wo Beta­carotin unter anderem die Zellmembranen schützt. Studien ­legen jedoch den Schluss nahe, dass künstlich beigefügtes Beta­carotin bei Rauchern das Lungenkrebsrisiko erhöht. Das BfR rät daher, auf Dauer nicht mehr als 10 Milligramm künst­liches Betacarotin pro Tag zu sich zu nehmen. Dennoch versetzen manche Hersteller zum Beispiel Karottensaft mit bis zu 20 Milli­gramm Beta­carotin pro Liter, was dazu führt, dass bereits eine Halb­literflasche die Grenze zur Überdosierung erreicht

Natürliche Quellen
Gelbe und grüne Blattgemüsesorten sowie gelbe Früchte – insbesondere Möhren, Spinat, Kürbis, ­Brokkoli, Grapefruits, Mangos, Pfirsiche und Tomaten. Zwei bis vier Milligramm pro Tag werden empfohlen – das sind zum Beispiel 70 Gramm Brokkoli.

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Ab wann sind Nahrungsergänzungsmittel schädlich?