Studie zu Alkoholkonsum

Besser als sein Ruf: Alkohol

Ein mäßiger Alkoholkonsum kann der Gesundheit durchaus förderlich sein, besagt eine aktuelle Studie der Universität Prag.

Studie zu Alkoholkonsum

Prost! Bier schmeckt und ist gesund, auch in seiner alkoholhaltigen Variante.

Bild: iStockphoto.com / ValentynVolkov

Alkohol ist offenbar besser als sein Ruf. In einer Prager Studie wurde nachgewiesen, dass Alkohol in moderaten Mengen die Werte für das "gute" HDL-Cholesterin im Blut verbessern kann. Gleichzeitig hindert er das "schlechte" LDL-Cholesterin daran, die Blutgefäße zu verstopfen und Herzinfarkte zu verursachen. Die Wissenschaftler stellten außerdem fest, dass Alkohol die Arterienmuskeln entspannt und dadurch blutdrucksenkend wirkt.

Doch nicht nur das: Bestimmte alkoholische Getränke beugen Osteoporose vor und reduzieren das Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Davon profitieren allerdings Rotweinfreunde mehr als Biertrinker. Und noch eine gute Nachricht - diesmal für alle Hopfenfans: Weitere Studien haben gezeigt, dass im Blutplasma regelmäßiger Biertrinker bis zu 30 Prozent mehr Vitamin B6 zu finden ist. Dieses Vitamin verhindert die Bildung einer chemischen Substanz, die gefährliche Herzkrankheiten verursacht.

Bier ist kein Durstlöscher!

Viele Läufer glauben, die Kohlenhydratespeicher ließen sich mit Bier wiederauffüllen. Doch dazu ist es kaum geeignet: In 0,33 Liter stecken nur elf Gramm. Ganz verkehrt ist es, gleich nach dem Lauf Bier zu trinken: Dies bremst die Wiederauffüllung der Glykogenspeicher. Besser: Erst etwas essen und den Flüssigkeitsverlust wieder ausgleichen.

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