Ballaststoffreiche Ernährung

Alles andere als Ballast

Auf dem Speiseplan sportlich aktiver Menschen dürfen Ballaststoffe nicht fehlen. Sie erfüllen wichtige Funktionen für den Kröper: Sie schützen vor einem Herzinfarkt, senken den Cholesterinspiegel und beugen Verstopfungen vor.

Ballaststoffreiche Ernährung

Ballaststoffe machen Ihrem Namen keine Ehre, denn sie sind wichtig für den Körper.

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"Ballaststoffe" nennt man pflanzliche Nahrungsbestandteile, die von den menschlichen Verdauungsenzymen nicht abgebaut werden. Mit zunehmendem Wohlstand in den Industrieländern ging ihre Aufnahme zurück: Weizenmehl, Eier, Fleisch und Zucker traten an die Stelle von Vollkorn, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse. Doch allmählich findet ein Umdenken statt. Wissenschaftler des Pritkin Longevity Center in Santa Monica, Kalifornien, lieferten zum Beispiel kürzlich den Beweis, dass Ballaststoffe sich günstig auf den Cholesterinspiegel auswirken. Bei 93 Männern und Frauen, die täglich Sport und Ballaststoffe verordnet bekamen, sank schon nach drei Wochen der Cholesterinspiegel.

Und Ballaststoffe können noch mehr: Sie spielen eine bedeutsame Rolle bei der Vorbeugung von Arteriosklerose und koronaren Herzkrankheiten, so das Ergebnis einer Langzeitstudie, die an der Harvard School of Public Health mit rund 44.000 Männern zwischen 40 und 76 Jahren durchgeführt wurde. Die Testpersonen, die die Kost mit dem höchsten Anteil an Ballaststoffen bekamen, hatten anschließend ein um 35 Prozent niedrigeres Herzinfarktrisiko.

Die Menge an Ballaststoffen macht´s

30 Gramm Ballaststoffe sollte man täglich zu sich nehmen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Diese Menge erreichen Sie zum Beispiel mit dem folgenden Speiseplan:
  • 3 Scheiben Vollkornbrot (150 g)
  • 2 Scheiben Knäckebrot (20 g)
  • 3 Kartoffeln (250 g)
  • 2 große Möhren (200 g)
  • 1 großer Apfel (150 g)