Dresden-Marathon 2013

Kenianischer Doppelsieg und Teilnehmerrekord

Über 9.000 Läufer starteten beim Dresden-Marathon 2013, es gewannen Ronald Kurgat in 2:16:45 und Prisca Kiprono in 2:42:54.

Dresden-Marathon 2013 - Die Bilder
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Bei den Männern gingen die ersten drei Marathon-Plätze an Kenianer.

Bild: Norbert Wilhelmi

Seit Jahren steigende Teilnehmerzahlen sowie eine attraktive Marathonstrecke durch die Altstadt, den Großen Garten und entlang der Elbwiesen kennzeichnen den Marathon in Dresden. Er findet alljährlich am vorletzten Sonntag im Oktober statt, dieses Jahr schon zum 15. Mal. Am Sonntag, den 20. Oktober 2013 nahmen mehr als 9.000 Läufer teil.

„Es ist schön, dass wir erstmals die magische Grenze von 9.000 Teilnehmern geknackt haben. Auch wenn es mit einem neuen Streckenrekord nicht geklappt hat, sind wir mit den Siegerzeiten trotzdem zufrieden. Sie stehen für uns nicht im Mittelpunkt“, sagte Organisationschef Peter Eckstein den Dresdner Neueste Nachrichten Online.

Schnellster Mann war der Kenianer Ronald Kurgat (2:16:45) vor seinen beiden Landsleuten Richard Chepkwony (2:19:41) und dem Vorjahreszweiten Isaac Chesiny (2:20:00). Bei den Frauen siegte Prisca Kiprono in 2:42:54 bereits zum dritten Mal nach 2010 und 2012. Platz zwei und drei ging an die Lettin Anita Kazemaka (2:48:22) und Kipronos kenianische Landsfrau Lilian Koech (2:49:42).

Für runnersworld.de war unser Fotograf Norbert Wilhelmi vor Ort und hat die schönsten Momente des Dresden-Marathon 2013 mit seiner Kamera festgehalten. Seine besten Bilder zeigen wir in der umfangreichen Fotogalerie weiter oben.

Die Runde des Dresden-Marathons startete auf der Ostra-Allee und führte auf einem flachen Kurs durch die Stadt. Mit dem Startschuss begann für alle Teilnehmer eine Stadtführung der besonderen Art: Über 300 Musiker und Cheerleader entlang der Strecke, jede Menge Kultur und eine historische Stadtkulisse begeisterten wieder tausende Läufer.

Die Strecke des Dresden-Marathon 2013 führe unter anderem an der berühmten Semperoper vorbei.

Bild: Norbert Wilhelmi

Bereits auf den ersten drei Kilometern wurde die Elbe zweimal überquert. Nach drei Kilometern kreuzten die Läufer den Theaterplatz mit Zwinger und Semperoper. In östlicher Richtung folgte ein langer schneller Streckenabschnitt an der Elbe entlang. Weiter ging es durch den Großen Garten. Hier machten Cheerleader und zahlreiche Musikbands Stimmung.

Für die Marathonläufer begann bei Kilometer 20,3 in Höhe des „Italienischen Dörfchens“ ihre zweite Runde, die Halbmarathon-Teilnehmer liefen ins Ziel. Als besonderes Highlight liefen die Marathonläufer auf ihrer zweiten, nicht ganz identischen Runde durch Dresden erstmals eine Schleife über die neu erbaute Waldschlösschen-Brücke.

Neben Marathon und Halbmarathon wurden auch noch ein 10-km-Lauf und ein 4,2 km-langer Zehntelmarathon für alle Altersklassen angeboten.

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