Dreiländereck-Marathon Lindau 2012

Regenschlacht beim Dreiländereck-Marathon Lindau 2012

Tausende Teilnehmer beim Dreiländereck-Marathon 2012 trotzten den Regengüssen und liefen bestens gelaunt auf der reizvollen Strecke entlang des Bodenseeufers.

Dreiländereck-Marathon Lindau 2012 - Bilder

Der Marathon im Dreiländereck Lindau zählt zu den größten Marathonveranstaltungen in Zentraleuropa. Am 7. Oktober lockte der einzige durch drei Länder führende Marathon tausende Läufer an die Startlinie. Von Deutschland aus, wo der Marathon startete, führte die Strecke über Österreich in die Schweiz und von dort wieder nach Österreich - viele Kilometer entlang des landschaftlich reizvollen Bodensees.

Für runnersworld.de war Josef Rüter vor Ort und hat die Laufveranstaltung in Bildern festgehalten. Seine schönsten Impressionen finden Sie in der Fotogalerie über diesem Absatz.

Starke Regengüsse machten aus dem Marathons im Dreiländereck Lindau 2012 ein feucht-fröhliches Laufabenteuer.

Bild: Josef Rüter

Start des Marathons im Dreiländereck war um 11 Uhr in Lindau. Bereits beim morgendlichen Blick gen Himmel zeichnete sich ab, dass es feucht-fröhlich zugehen würde. Riesige Regenmengen prasselten auf die Läufer nieder, die Veranstaltung geriet zur Regenschlacht. Trotzdem ließen sich die vielen tausend Läufer die Stimmung nicht vermiesen und strotzten dem Unwetter mit bester Laune. Dem Wetter ist es auch zuzuschreiben, dass die Teilnehmerzahlen den Erwartungen nicht ganz gerecht wurden.

Rund 1.100 Läufer absolvierten den Marathonlauf erfolgreich. Schnellster Läufer war der Kenianer Titus Kosgei, der das Ziel nach 2:14:25 Stunden erreichte. Bei den Frauen war Ednah Kimaiyo, ebenfalls aus Kenia, nicht zu schlagen und sicherte sich den Gesamtsieg nach 2:35:27 Stunden.

Fast doppelt so viele Starter überquerten die Halbmarathon-Ziellinie. Von den 2.241 Finishern war Christoph Kuhm am schnellsten (1:11:24 Stunden). Regenfest zeigte sich im Klassement der Damen die Österreicherin Sabine Reiner. Ihre Uhr stoppte im Ziel nach sehr starken 1:16:39 Stunden.

Beim Viertelmarathon hatte Jakob Mayer aus Österreich die Nase vorn. Nach 39:11 Minuten ließ er die Konkurrenz um weit mehr als zwei Minuten hinter sich. Bei den Frauen kam die Siegerin aus der Schweiz. Daniela Tarnutzer gewann nach 44:41 Minuten mit fast zweieinhalb Minuten Abstand. Insgesamt erreichten 1.160 Teilnehmer das Ziel.

Offensichtlich hat es bei der Zeitnahme durch Mika timing Probleme gegeben. Viele Läufer haben sich gar nicht oder erst verspätet in den Ergebnislisten wiedergefunden. Auf der Internetseite vom Dreiländereck-Marathon bedauern die Veranstalter das Missgeschick ausdrücklich und garantieren allen Teilnehmern, die nicht in der Ergebnisliste auftauchen, einen Gratis-Startplatz für 2013. Gleichzeitig wird dazu aufgerufen, sich bei Problemen an Mika timing zu wenden: am besten unter Angabe von Startnummer, Namen und eventuell der persönlich gestoppten Endzeit via E-Mail unter results@mikatiming.de.