13 neue Erkenntnisse

Die letzten Rätsel des Laufens

Immer noch bestehen Fragen zum Laufen, die nicht geklärt sind. Unsere dreizehn neuesten Erkenntnisse bringen jetzt Licht ins Dunkel.

Das Laufen ist ein ehrlicher Sport: Je öfter und schneller man einen Fuß vor den anderen setzt, desto ­fitter wird man. Dass es so ein ehrlicher Sport ist, heißt aber noch ­lange nicht, dass es nicht auch jede Menge „Läuferlatein“ gibt. Nicht unbedingt ­alles, was andere Läufer Ihnen erzählen, ist wahr. Da gibt es zum Beispiel die Mär vom Wohl der Nasenatmung beim Laufen. Haben Sie schon davon gehört? Nicht?

Tja, also, es gibt tatsächlich Lauf­experten, die behaupten, dass es gesünder sei, beim Laufen den Mund geschlossen zu halten und ausschließlich durch die Nase zu atmen. Zwar tut dies seit Millionen von Jahren kein Lebewesen freiwillig, doch der Mensch ist eine einzigartige Spezies und nicht alles, was für andere Lebewesen gilt, muss auch für uns gelten. Aber wenn eine Kreatur Nase und Mund hat, bedeutet die reine Nasenatmung doch nur eins: eine eingeschränkte Luft- und Sauerstoffzufuhr. Wer will denn das?

Vielleicht haben Sie auch schon davon gehört, dass man beim Laufen auf nüchternen Magen mehr Fett verbrennt. Also laufen die, die abnehmen ­wollen, morgens vor dem Frühstück los. Und sie wundern sich, dass sie nicht sehr weit kommen. Denn der Fettstoffwechsel ist nur so lange aktiv, bis die Zuckerspeicher erschöpft sind. Ist dies der Fall, läuft nicht mehr viel. Mit Kohlenhydraten im Energie­depot hält der Körper dagegen länger durch und verbrennt folglich auch mehr Fett. Oder hat man Ihnen auch schon mal erzählt, dass ein Mensch auf der Marathondistanz einem Pferd davon­laufen kann? Nun, das stimmt ausnahmsweise sogar. Diese und weitere verblüffende Erkenntnisse lesen Sie auf den folgenden Seiten.

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Schneller als ein Rennpferd?