Cross Challenge 2012

Gelungene Premiere bei der Cross Challenge in der Döberitzer Heide 2012

Eine gelungene Premiere feierte die Cross Challenge in der Döberitzer Heide bei Berlin. Bei Kälte und Sonne genossen 1.100 Läufer die crossigen Kilometer, Matsch und Hindernisse.

Gelungene Premiere
Cross Challenge in der Döberitzer Heide

Kein Schuh blieb bei diesem Wasserhindernis trocken.

Bild: Claus Dahms

SCC Events, bekannt als Ausrichter des Berlin-Marathons, rief zur Hindernislauf-Premiere und 1.100 Mutige kamen. Damit war das Rennen ausverkauft. Die versierten Lauf-Veranstalter vom SCC boten eine perfekt organisierte Premiere, läufergerechte Hindernisse und eine abwechslungsreiche Strecke. "Wir wussten nicht, wie viele Läufer wir bei der Premiere verkraften könnten. Deshalb waren wir vorsichtig“, erläuterte Geschäftsführer Rüdiger Otto. Jetzt werden die Erfahrungen erst einmal gründlich mit Blick auf die zweite Auflage im Jahr 2013 ausgewertet. Dann werden sicherlich mehr Startnummern ausgegeben. Das wird auch nötig sein, denn die Finisher bei der Premiere waren alle überaus glücklich und zufrieden mit dem Event. Durchweg war zu vernehmen: „Im nächsten Jahr komme ich auf jeden Fall wieder.“

Die aktuellen Fotos vom Lauf mit den spektakulären Hindernissen finden Sie in der Bildergalerie oben.

Auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr in der Döberitzer Heide standen zwei Distanzen zur Auswahl: 13 Kilometer auf schwerem und welligem Geläuf bot der „Pink Turn“. Wem das nicht reichte, der konnte doppelte Anzahl an Kilometern und Hindernissen beim „Black Turn“ wählen. Das über weite Passagen sandige, schwere und wellige Geläuf zog die letzten Körner aus den Teilnehmern.

Nach den vollen 26 Kilometern und 2:24:19 Stunden lief Juliane Becker als Siegerin ins Ziel. Danach lobte sie vor allem die „tolle, abwechslungsreiche Strecke". Hinter Katja Czerr (2:34:10) finishte Jenny Reissner vom Team Schachmatsch als Dritte. Sie hatte im Frühjahr bereits den deutschen Marktführer in Sachen Matsch und Hindernis, den StrongmanRun am Nürburgring, absolviert. „Hier in Berlin war die Organisation deutlich besser, ich musste an keinem Hindernis anstehen. Die Hindernisse sind zwar nicht ganz so schwer wie beim StrongmanRun, dafür gibt es hier aber den Sand“, lautete ihr Urteil.

Nicht alle Läufer konnten die Auftaktrunde ganz ohne Wartezeit vor einem Hindernis durchlaufen, doch im Vergleich zu anderen großen Hindernisrennen schnitten die Berliner schon bei der Premiere hervorragend ab. Beeindruckend, wie gut bei den Hindernissen die Natur mit einbezogen wurde.

Bei den Männern siegte über 26 Kilometer Fabian Hirt in 1:51:30 Stunden. „Das hat heute echt Spaß gemacht“, freute sich der Berliner, der früher die 3.000-m-Hindernis lief und somit bei den Hindernissen weniger Probleme hatte als so mancher Straßenläufer, der am letzten Oktober-Sonntag einen Ausflug ins crossige Terrain machte. Fast alle versuchten sich bei der Cross Challenge erstmals bei einem solchen Matsch-Event. Sie wateten erstmals durch die Wassergrube mit anschließender Kriechpassage, staksten über die Autoreifen in der "Schlangengrube" oder zogen sich am Seil über die zwei Meter hohe Rampe. Die neue Lauferfahrung begeisterte durchweg alle Finisher und sorgte für dreckverschmierte, aber glückliche Läufer-Gesichter.