Sozialkompetenz

Wie Laufen die Sozialkompetenz verändert

Natürlich prägt Ihr Laufhobby auch die Beziehung zu Ihren Mitmenschen. Sei es mit Gesundheit, guter Laune, Glaubwürdigkeit oder den folgenden Beispielen.

Sozialkompetenz Marvin Running

Für Läufer sind gesellschaftliche Umgangsformen kinderleicht.

Bild: Marvin Running

10. Selbstwirksam elektrisieren Sie Klassentreffen. Wenn Sie den Raum betreten, starren die anderen Sie an und wühlen im Gedächtnis nach der Telefonnummer von Weight Watchers.

9. Jovial kontern Sie Arroganz. Wenn Ihnen beispielsweise ein Golfer sagt: „Golf ist die Krone des Sports“, entgegnen Sie: „Jetzt stell‘ dir mal den typischen Golfer in enger Funktionswäsche vor. Und dann sag‘ diesen Satz noch einmal.“

8. Visionär denken Sie an morgen. Wenn eine ältere Dame in der Bahn auf Ihren Sitzplatz schielt, stehen Sie nicht auf, sondern erklären ihr bewährte Übungen zur Beinstabilisation, damit die Gute solche Situationen in Zukunft besser verkraftet.

7. Innerlich reich tun Sie Materielles ab. Welches Statussymbol kann schon mit einem Ruhepuls von 50 mithalten?

6. Verantwortlich passen Sie sich den Umständen an: Wenn Sie beim Nacktlaufen im schwedischen Urwald mit wehender Banane unerwartet auf Wanderer stoßen, halten Sie sich zwei Zweige an die Schläfen und imitieren Elchlaute. Wenn es deutsche Schwedenurlauber sind, kommen Sie mit der Nummer durch. Vorsicht, falls ein echter Elchbulle in der Nähe ist.

5. Diplomatisch finden Sie Lösungen: Nach dem Morgen-Strandläufchen im Clubhotel werfen Sie sich auf eine Pool-Liege, auf der schon ein frisches Handtuch ausgebreitet liegt. Dessen Besitzer schlurft kurz darauf in Adiletten herbei und raunzt: „Hey, das ist meine Liege!“ Sie räkeln sich und erwidern: „Ah. Und das ist mein Schweiß.“

4. Souverän gehen Sie mit Kritik um: Weil Sie und Schatzi im Sternerestaurant Ihre Gerichte untereinander geteilt haben, meint der Oberkellner: „Im Übrigen legen wir auf weitere Besuche Ihrerseits keinen Wert.“ Sie entgegnen: „Wenn Sie das ernst meinen, dann kann ich Ihnen einen klasse Mentalcoach empfehlen, der kriegt Sie wieder hin.“

3. Charmant vertiefen Sie Smalltalk: Ein Kunde hat Sie zu einer Veranstaltung im Münchner Haus ganz oben auf der Zugspitze eingeladen. „Wunderschön, die Fahrt hier hinauf, oder?“, fragt er Sie. Ihre Antwort: „Weiß nicht. Mir ist die Zahnradbahn vor der Nase weggefahren, da bin ich gelaufen.“

2. Offen gehen Sie auf andere zu: Auf der Queen Mary II schütteln Sie dem traditionell gekleideten schottischen Lord begeistert die Hand und sagen: „Finde ich toll. In Ihrem Alter noch am Braveheartbattle-Run teilnehmen!“

1. Bedacht meiden Sie sprachliche No-Go-Areas: Statt „Putze“ sagen Sie „Reinigungs-Fachkraft“. Und statt „Walker“ „Regenwurm-Akupunkteur“.

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