Toms Top Ten

Wie erkennt man Fremdgänger beim Marathon?

Gelegentlich wagen sich auch nicht regelmäßig laufende Sportler an einen Marathon. Meist verraten sie sich sofort, wie unsere Top Ten zeigt.

Fremdgänger beim Marathon

Nicht regelmäßig laufende Sportler verraten sich beim Marathon sofort.

Bild: Norbert Wilhelmi

10. Quarterback: Schaut im Startblock nicht nach vorn, sondern hinten. Wenn der Schuss fällt, tacklet er sich durch die dickste Defense ever.

9. Apnoe-Taucher: Atmet nur an den Verpflegungsstationen.

8. Parkour-Freerunner: Wird nach fünfhundert Metern disqualifiziert, erntet bis dahin aber jede Menge Applaus.

7. WWF-Catcher: Auf seiner Startnummer steht nicht „Stefan, 14237“, sondern „Stefan, the stone cold 14237“.

6. Nicht wundern, wenn der Läufer neben Ihnen so keucht, stampft und Grimassen schneidet wie Sie: Er ist Synchronschwimmer.

5. Karateka: Schmiedet im Ziel seine neue Bestzeit mit der Handkante in die Finisher-Medaille.

4. Ein Zeichen, dass wieder Biathleten unterwegs sind: An den Verpflegungsstationen werden Helfern die Becher aus der Hand gerissen, ohne dass jemand danach greift.

3. Der Mann, der beim Laufen rechts und links um sich schlägt: Er gehört entweder zum Hannoveraner Hochadel oder ist Stand-Up-Paddler.

2. Yogi: Frustriert seine Mitläufer maßlos, wenn er sie überholt, weil er dabei die Hände faltet, „Namaste“ wünscht und Seelenfrieden ausstrahlt.

1. Golfer: Wenn er am Boden liegt, dann nicht wegen der Erschöpfung, sondern weil er die Linie ins Ziel liest.


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