Toms Top Ten

Was Nichtläufer an Ihnen bewundern

Mit Aufnahme Ihres Laufhobbys gehen einige Veränderungen einher, die Einfluss auf Ihre öffentliche Wahrnehmung haben. Hier Toms Top Ten dazu.

Der Läufer und seine Bewunderer

Der Läufer und seine Bewunderer.

Bild: Marvin Running

10. Der Buffet-Bonus: Während Sie zum dritten Mal gegrillten Lachs und karamellisierte Pfirsichhälften nachnehmen, tuscheln andere bewundernd: „Wo lässt sie das bloß?“ Und gönnen sich verschämt noch ein Möhrenschnitzelchen.

9. Das Exotik-Etwas: Sie tun sich unvorstellbare Dinge an, noch dazu in Ihrer Freizeit. Viele Mitbürger finden das so interessant wie weißhaarige Gorillas, die Death Metal auf der Klarinette spielen.

8. Die Drill-Doktrin: Toll, wie diszipliniert Sie trainieren, heißt es, man selbst sei ja leider eher der lebenslustige Typus. Wenn Sie dann aus voller Überzeugung meinen: „Aber das schließt sich doch nicht aus!“, stürzt der Blick Ihres Gegenübers in den Fataler-Ausnahmefehler-Modus ab.

7. Der Arsch-Appeal: Reden wir nicht lange drum herum. Sorry für die klaren Worte, aber Ihr Hintern hat nun mal Güteklasse A. Und auch die Stiftung Wadentest hätte an Ihnen ihre Freude, wenn es sie gäbe.

6. Der Erbarmungslosigkeits-Effekt: Sie unterwerfen sich einem harten Training und sind dabei ohne Zuführung von externen Stimulanzien glücklich. Dieser Widerspruch ist vor allem eines: sexy.

5. Das Durchbeiß-Ding: Durch Ihren Sport kennen Sie Situationen, die Durchhalten erfordern. Dieses Stamina kommt auch bei anderen Gelegenheiten gelegen. Während Sie noch nicht mal den Tiger aus dem Tank gelassen haben, gibt Ihre Umwelt Ihnen häufig schon Tiernamen.

4. Der Diät-Durchblick: Man unterstellt Ihnen Ahnung im Umgang mit Nahrungsmitteln. Zunächst. Doch wenn Sie dann behaupten, dass Abnehmen ohne ein gewisses Maß an Bewegung kaum funktioniere, kippt die hohe Meinung von Ihnen. Da traut man lieber Konzepten wie „Schlank im Schlaf“, „Fettverbrennung für Faule“ oder „Mit Big Mac zum Sixpack“.

3. Die Charme-Chose: Sie kennen Ihren Körper, Sie haben die Bandbreite seiner Möglichkeiten ausgelotet und erweitert. Damit ist Ihre Figur straffer, Ihr Lächeln breiter, Ihr Blick tiefer. Kurz: Sie wirken heute so, wie andere Sie früher erst nach zwei Gläsern Champagner sahen.

2. Das Produktivitäts-Paradox: „Job, Familie, Freunde – und dann auch noch Laufen? Wie soll das gehn?“ Sie wissen: Es geht, weil Sie in eine Stunde Laufen gleich drei Dinge auf einmal packen: Erholung, Training und kreative Lösungen. Mit „Bauer sucht Frau“ funktioniert das einfach weniger gut.

1. Der Körper-Kitzel: Nackte Haut wirkt bei Ihnen noch nackter als bei anderen. Denn wo die sich in kuscheliges Fett hüllen, bieten Sie unter Ihrer Pfirsichhaut ein Spiel von Muskulatur und Pulsschlägen dar. Das ist faszinierend. Solange nicht zu viele Knochen mitspielen.

Toms Top Ten:

Laufen und Beziehung - die wirkli...