Erfolgreich abnehmen

Ungesunde gegen gesunde Sucht getauscht

Den ersten Marathon lief Frank in 4:22 Stunden. Neues Ziel: Eine Zeit unter 4 Stunden.

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Ein Foto aus dem alten Leben: Es zeigt ihn "noch" mit Doppelkinn.

Heute hält der Läufer Frank seine 77 Kilo ganz locker und ist überzeugter Nichtraucher: „Ich habe überhaupt kein Verlangen nach Zigaretten mehr.“ Doch wenn Frank eine Woche nicht läuft, dann fehlt ihm was. „Ich glaube, ich habe eine ungesunde gegen eine gesunde Sucht getauscht.“ Während der Frank aus dem alten Leben mit Vierzig locker zehn Jahre älter aussah, sieht er heute mit 51 frisch aus wie ein 40-Jähriger – was für eine wünschenswerte Entwicklung in der Lebensmitte!

Frank beschäftigte sich intensiv mit verschiedenen Trainingsvarianten und verfeinerte seine Lauftechnik an der Ausdauerakademie der Sporthochschule Köln. Bereits ein Jahr nach seinem Laufeinstieg absolvierte er Volksläufe. „15 Monate nach meinem Einsieg, im Jahr 2005, startete ich bei meinem ersten Halbmarathon.“ Er absolvierte ihn in knapp über zwei Stunden. Bei seinem zweiten in Köln lief er schon in 1:54 über die Ziellinie. Es folgten unzählige Halbmarathons: „Ich kann die heute nicht mehr zählen, es müssten so um die 30 Stück sein.“

Alternativtraining steht ebenfalls auf seinem Trainingsplan: Auch an Triathlons hat er mehrfach teilgenommen. Obwohl seine Frau schon viel länger läuft, ist Frank bereits schneller: Seine Halbmarathon-Bestzeit liegt bei 1:49. Brigitte konnte davon profitieren, denn er coachte sie unter zwei Stunden. „Ich lief letztes Jahr in Köln Seite an Seite mit ihr, das war unser 22. Hochzeitstag. Wir kamen in 1:57 ins Ziel, für meine Frau neue Bestzeit.“

Bei seinem ersten Marathon 2007 lief er 4:22 Stunden. Sein Ziel: den Marathon unter Vier. Deshalb trainiert er zurzeit viermal die Woche. Seine 10-km-Zeit konnte er auf 46 Minuten verbessern. „Laufen ist heute so normal für mich wie früher der Griff zur Zigarette.“ Die Gesundheit hat durch das Laufen eine zentrale Rolle in seinem Leben eingenommen: „Ich esse heute anders als früher, nicht mehr so viel Currywurst mit Pommes und Süßes, statt dessen viel mehr Salat. Einmal die Woche gönne ich mir Currywurst als Belohnung, nicht mehr jeden Tag wie früher.“

Über sein altes Leben als korpulenter Kettenraucher spricht er ganz offen: „Ich glaube, an mir können die Leute sehen, dass es wirklich jeder schaffen kann.“

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