Tatort-Kommissar Ritter

Auch wenn es das ein oder andere Mal eine Ähnlichkeit zu Kommissar Ritter gab, im realen Leben sind sie grundverschieden.

Wie stehen die Chancen, dass Kommissar Till Ritter auch mal läuft?
Sie werden lachen, das gab es schon mal, in der Folge “Kunstfehler”. Der Tatort beginnt mit einer Szene, in der ich als Komissar Ritter in einem Sportgeschäft in der Berliner Kantstraße Laufschuhe kaufe. Wobei ich das für einen Fehler hielt, diese Form von Sportlichkeit passt so gar nicht zum Kommissar.

Welchen Einfluss nehmen Sie als Person auf die Rolle?
Mal mehr, mal weniger. In diesem Fall war es zum Beispiel so, dass die Autoren mitbekommen hatten, dass ich privat laufen gehe. Und da haben sie das in meine Rolle mit eingebaut - war ja gut gemeint! Andersherum war es so, als ich aufhörte zu rauchen, dass ich auch in der Rolle nicht mehr rauchen wollte, obwohl der Komissar Kettenraucher war. Aber dann hat er eben auch aufgehört. Da waren wir beide plötzlich gesundheitsbewusst.

Welchen Charakter hat das Laufen heute für Sie?
Es öffnet das Hirn, man galoppiert so mit seinen Gedanken, sie werden freier. Es hat stimulierende Wirkung und tut eigentlich immer gut.

Außerdem liebe ich die Natur und empfinde die Jahreszeiten gerne bewusst - besonders den Duft des heruntergefallenden Laubes in der Herbstzeit.

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