Katja Kraus

Nichts unter einem Marathon

Katja Kraus lief bereits mehrere Marathons – ganz ohne Ambitionen, aber in schnellen Zeiten.

Wie oft nehmen Sie an Wettkämpfen teil?
Ich bin vier Marathons gelaufen, aber immer nur unter touristischen Aspekten, ohne systematische Vorbereitung und ohne großen Ehrgeiz. Das war in Hamburg, New York, Stockholm und Dublin. New York war der schönste wegen der fantastischen Atmosphäre entlang der ganzen Strecke, während man in Dublin ziemlich oft alleine war. Da habe ich dann einfach entschieden, ein bisschen schneller zu laufen, damit es schneller vorbei geht.

Und so kam Ihre Bestzeit zustande?
Genau. 3:41 Stunden. Schneller könnte ich auch nicht.

Kürzere Strecken reizen Sie nicht?
Nein, das interessiert mich gar nicht. Ich habe dafür wohl zu lange Wettkampfsport gemacht. Nur vor Kurzem hatte ein Laufpartner vorgeschlagen, gemeinsam an einem Halbmarathon teilzunehmen. Da bin ich auf dem Laufband mal 21 Kilometer gelaufen, um zu sehen, wie lange ich dafür brauche. Ich kam auf 1:36 Stunden.

Sehr ordentlich. Wie hoch ist denn Ihr wöchentlicher Umfang?
Ich laufe jeden Tag zirka 15 Kilometer, am Wochenende gerne auch mal länger.

Schon Erfahrungen mit Verletzungen gemacht?
Beim Laufen noch gar nicht, bis auf ein paar Zipperlein. Meine letzte Verletzung ist ein Kreuzbandriss gewesen, noch in der Fußballzeit, der nicht operiert wurde. Umso erstaunlicher, dass ich keine Probleme beim Laufen habe.

Bei der WM erfasst die Fußballbegeisterung ja regelmäßig die ganze Familie. Gehört es zu Ihren Aufgaben im HSV-Vorstand, auch die Bundesliga für Frauen attraktiver zu machen?
Wir haben beim HSV schon eine Frauenquote von 20 Prozent – das ist überdurchschnittlich. Außerdem ist unsere Arena auch für Familien gut besuchbar. Aber wir sind immer bestrebt, neue Zielgruppen zu erschließen.

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