Ein Lauf mit Peter Kloeppel

Mit 40 angefangen

Sie haben erst mit 40 Jahren das Laufen begonnen um abzunehmen. Damals mussten Sie sich in die Routine zwingen, jetzt ist das sicher anders.
Ja, jetzt muss ich mich manchmal zwingen, nicht zu laufen. Die Routine ist da und sie tut mir körperlich gut. Ich fühle mich heute besser als mit Ende 30, Anfang 40. Ich habe gut zehn Kilo abgenommen. Das Laufen hat mir aber nicht nur kurzfristig etwas gegeben, sondern auch langfristig. Deshalb werde ich es wohl auch mit 70 noch tun. Wenn ich bis dahin meine Zeiten halte, bin ich vielleicht auch mal im ersten statt im letzten Drittel.

Wie schnell haben Sie sich von den zehn Kilos getrennt?
Die ersten sieben waren schnell runter. Wenn ich jetzt versuche, wieder auf 80 Kilo zu kommen, muss ich mich schon darauf konzentrieren, was ich esse bzw. was ich nicht esse.

Es soll da eine Schwäche für Plunderteilchen bestehen...
Unter anderem. Gestern waren es Marillenknödel, von denen ich zwei zu viel gegessen habe.

Warum tun sich die Fernsehsender – n-tv und Eurosport ausgenommen – eigentlich so schwer mit Marathon-Übertragungen?
Es sind zwei Faktoren, die eine Laufübertragung interessant machen können. Zum einen muss der Lauf in der Spitze gut besetzt sein – das heißt, es muss eine gewisse Hoffnung bestehen, dass ein Rekord fällt oder ein deutscher Läufer ganz vorne mitmischt. Zum anderen muss aber auch der Spaß rüberkommen, den die 40.000 Läufer hinter der Spitze haben. Das kommt meiner Meinung nach bei den Übertragungen oft zu kurz. Wenn man diese beiden Aspekte besser kombinieren würde, dann kann die Übertragung eine spannende Sache sein.

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