Toms Top Ten

Lauf-Investitionen für jeden Geldbeutel

Von 0 bis 50.000 Euro - Toms Top Ten hat für jeden Geldbeutel die passende Lauf-Investition.

Lauf-Investitionen für jeden Geldbeutel.

Wie viel Geld Sie fürs Laufen ausgeben, ist eine Frage des Budgets: Toms Top Ten stellt Investitionen von 0 bis 50.000 Euro vor.

Bild: Petra Bork / pixelio.de

10. 0,00 Euro: Laufen, so wie Gott Sie schuf. Ja, das geht. Im Sommer beispielsweise, in entlegenen Wäldern. Oder an einer blauen, zeugenlosen Lagune. Allerdings wird Ihre Resozialisierung ein echtes Problem.

9. Eine Handvoll Euro: Für jedes Wetter die richtige Kleidung? Nichts für Sie. Sie trampen einfach dorthin, wo das Wetter zu Ihrem Lieblings-T-Shirt passt. Ihre Schuhe flechten Sie aus Palmwedeln und Kokosfasern selbst. Sie Glücklicher.

8. 150 Euro: Damit können Sie sich schon die Essentials leisten: Ein Paar Barfußschuhe und einen günstigen Baumwoll-Schottenrock, für Frauen noch einen Lauf-BH. Das macht Spaß. Aber Begegnungen mit wichtigen Geschäftskunden in der Mittagspause sollten Sie damit möglichst noch vermeiden.

7. 200 Euro: Beim Discounter bekommen Sie dafür Schuhe, Hose, Socken, T-Shirt, Jacke, Langarmshirt und auch noch Mütze und Handschuhe. Ein Fest fürs Auge sind Sie dann nicht gerade. Und für die Nase nur in der logischen Sekunde, wo der strenge Körpergeruch den chinesischen Plastikmief neutralisiert. Wenigstens das Ohr freut sich über Abwechslung durch viel Rascheln und elektrostatisches Knistern.

6. Ebenfalls für 200 Euro bekommen Sie Markenschuhe und Baumwoll-Trainingsklamotten. Kann sein, dass Sie damit sogar zufriedener sein werden als mit Nummer 7. Insbesondere, wenn Sie auf das Schaulaufen an Alster und Isar verzichten können.

5. 500 Euro: So viel kostet der Funktions-Spaß etwa in Markenqualität. Bei so wenig Gewicht. 20 Mal so viel Cent pro Gramm wie Baumwolle. Das ist knapp unter Silberpreis. Erschreckend. Wann wird es wohl die ersten Drei-Klimazonen-Softshell-Eheringe geben?

4. 900 Euro: Als erstes Accessoire gönnen Sie sich in der Regel eine Pulsuhr. Das sind zusätzlich zu den Markenklamotten bis zu 400 Euro. Damit können Sie dann Statistiken erstellen und vorhersagen, wie lange Sie für eine gewisse Strecke unter gewissen Bedingungen (wie Temperatur, Höhenmeter, Luftfeuchtigkeit, Bio-Rhythmus und Puls geteilt durch Laufschuhgröße) brauchen werden. Oder Sie rennen einfach los und probieren es aus.

3. 900 Euro und ein paar Zerquetschte: Für die paar Zerquetschte bekommen Sie Laufliteratur. Die meisten Bücher kosten weniger als ein Paar Socken, haben coole Titel (wie „ES läuft“) und motivieren mehr als die teuerste Funktionsjacke.

2. 2.000 Euro: Vollausstattung. Sie haben alles. Das volle Programm. Sie sind der Meister. Einen Haken gibt es nur noch: Bis beim Anziehen Foot-Pod, Trinkgürtel, GPS-Uhr, GPS-Pod, mp3-Spieler, Stirnlampe, Smartphone-Halterung, Lauf-Kopfhörer und Satellitentelefon richtig sitzen, liegt leider schon wieder der nächste Termin an.

1. 50.000 Euro: Das brauchen Sie für den Quttinirpaaq (Inuit-Sprache für „Gipfel der Welt“) Nationalpark im äußersten Norden Kanadas. Die Chartergesellschaft „Twin Otter“ fliegt Sie von Resolute Bay aus hin. Für 15.000 Dollar. One way. Und nach Resolute Bay müssen Sie erst mal hinkommen. Im wohl entlegensten Lebensraum der Erde rennen Sie dann mit Moschusochsen um die Wette. Und wenn das zu langweilig wird, mit Polarbären. Die Kosten holen Sie durch Ihre Buchverkäufe wieder rein.

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