Toms Top Ten

Körperteile-Tuning durch Laufen

Frei nach dem Motto "Laufen und die Kunst, den Körper zu warten" zerlegen wir gedanklich einmal den Läufer-Body in seine Einzelteile und schauen, wie Sport zu deren Erhaltung beiträgt.

10092013 Toms Top Ten Körperteile-Tuning

Laufen macht den Kopf frei: So glänzen Sie im Nachmittags-Meeting.

Bild: Tom

10. Augen: Schau, schau – das Berkeley National Laboratory fand heraus: Wer schnell läuft, bewahrt sein Sehvermögen 35 Prozent länger.

9. Nase: Die Läufernase ist überdurchschnittlich entspannt, weil sie weniger erkältet ist als unsportliche Riechkolben. Und weil sie Büromief häufiger durch Waldluft ersetzt, bewahrt sie ihren Sinn für anregende Aromen, so wie es sich für ein Sinnes-Organ gehört.

8. Lächeln: Wenn der Körper beim Laufen Endorphine ausschüttet, kommt das auch Ihrem natürlichen Strahlen zugute. Beim Laufen und danach.

7. Herz: Nicht nur, dass die gute Pumpe gekräftigt wird. Sie hält auch länger und widersteht hohem Blutdruck und dem Risiko eines Herzinfarktes. Weiß man lange, hört man aber gern immer wieder. Plus: Menschen mit niedrigem Ruhepuls sind und wirken einfach cooler.

6. Bauch: Klar, mit zunehmendem Trainingsumfang sinkt der Bauchumfang. Aber da geht noch mehr: Die Uni Göteborg fand, dass 20-30 Minuten Lauftraining drei bis fünfmal die Woche Magenverstimmungen aller Art deutlich reduziert.

5. Kopf: Die Sauerstoffdusche fürs Gehirn hält es nicht nur fit und wach. Laufen reduziert auch das Demenzrisiko. Gemäß der Zeitschrift „Neurochirurgie und Psychiatrie“ um beträchtliche 60 Prozent.

4. Hintern: Einfache Läufermathematik: Fatburn-Effekt plus Muskelaufbau gleich knackiges Hinterteil.

3. Beine: Laufen hat für Beine eine Art „Tupper-Effekt“: Sie bleiben einfach länger frisch. Nicht nur Muskeln, auch Knochen. Die University of Missouri verglich über Jahre Radfahrer mit Läufern. Bei 63 Prozent der Radfahrer sank die Knochendichte im Alter. Bei Läufern waren es nur 19 Prozent.

2. Lunge: Wenn die Sauerstoffaufnahme steigt, kommt das der Leistungsfähigkeit des gesamten Herz-Kreislauf-Systems zugute. Außerdem wäre da noch dieses angenehme Prickeln nach dem Laufen.

1. Seele: Kreativität, Denken, Freude, Wohlgefühl, Gleichgewicht – ob es die Seele nun gibt oder nicht, Ihrer Aura wird man schon ansehen, dass Sie laufen.

Mehr von Tom alias Marvin Running zwischen zwei (realen oder virtuellen) Buchdeckeln.

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