Haile Gebrselassie

Kein Marathon-Olympiasieg

Haile Gebrselassie

Haile hat Gymnastik- und Kraft-Übungen stets in sein Trainingsprogramm integriert.

Bild: Claus Dahms

Was Haile Gebrselassie in seiner einzigartigen Karriere nicht mehr erreicht hat, ist der Marathon-Olympiasieg. Obwohl der Äthiopier vier Jahre in Folge (2005 bis 2008) jeweils der schnellste Läufer der Welt war – auch das ist ein Rekord –, verzichtete er

2008 auf das olympische Marathonrennen in Peking. Gebrselassie hatte aufgrund der verschmutzten Luft in Chinas Metropole Angst vor bleibenden Gesundheitsschäden. Dass der Smog schließlich keine Rolle spielte bei Olympia, konnte er vorher nicht wissen.

„Ich bin sicher – und er übrigens auch –, dass er auch noch bei den Olympischen Spielen in London 2012 im Marathon Gold gewinnen kann“, hatte sein holländischer Manager Jos Hermens damals erklärt. Dazu wird es nun nicht mehr kommen.

Wichtiger war es Haile Gebrselassie 2008, seinen Weltrekord beim Berlin-Marathon weiter zu verbessern, was ihm eindrucksvoll gelang. Seine 2:03:59 Stunden sind sicherlich keine Marke für die Ewigkeit. Doch Haile Gebrselassie wird noch ewig in Erinnerung bleiben.

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