Lauftalent

Jana Sussmann will lebenslang laufen

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Jana Sussmann

Bild: Veronika Faustmann

Wenn Sie es tatsächlich nach London schaffen, was nehmen Sie sich dort vor?
Ehrlich gesagt: Ich werde auf jeden Fall bei den Spielen in London dabei sein, wenn nicht als Athletin, dann als ­Zuschauerin. Meine Familie und ich haben uns nämlich schon Eintrittskarten bestellt. Wenn ich es als Athletin schaffe, dann freue ich mich einfach nur darüber und will dort mein Bestes geben. Über eine Endlaufteilnahme zu spekulieren, wäre ­einfach verfrüht. Und außerdem bin ich ja ­eigentlich erst bei den folgenden Olympischen Spielen, 2016 in Brasi­lien, im besten Laufalter.

Besteht nicht die Gefahr, dass Sie nach London in ein großes Loch fallen?
Nein, es gibt ja auch in den nachfolgenden Jahren schöne Laufziele und auch wieder internationale Meisterschaften. Dazu bin ich doch viel zu jung, als dass ich jetzt schon die Motivation verlieren könnte.


Werden Sie auch noch laufen, wenn Ihre ­Profikarriere eines Tages vorbei ist?
Ja, sicher. Man hört mit dem Laufen doch nicht so einfach auf. Ob ich dann auch an Tagen rausgehe, wenn es stürmt oder schneit, das weiß ich nicht. Aber grundsätzlich will und werde ich aufs Laufen nie mehr verzichten.

Vielleicht laufen Sie dann ja 2030 als Freizeitsportlerin den Hamburg-Marathon mit?
Ja, sicher, das ist möglich. Eine gute Idee!

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Jana Sussmann will nach London