Jetzt erst recht

Ein Lauf mit Sabine Heinrich

Moderatorin Sabine Heinrich gab Klaus Dahlbeck ein laufendes Interview über Marathons und den inneren Schweinehund.

Trainingstagebuch
Strecke: Kölner Dom - Colonium
Wetter: Sechs grad, Regen, böiger Wind
Distanz: 10,36 Kilometer
Zeit: 1:05:26 Stunden
Tempo: 6:18 Minuten/Kilometer


Sie kommen vom Radio. Wie groß ist die Umstellung, nun auch Fernsehen zur Hauptsendezeit zu machen?
Das ist wie Laufen auf einer völlig fremden Strecke. Du wirst in einem Wald ausgesetzt, kennst ungefähr die Richtung, musst aber sehr konzentriert unterwegs sein, um dich nicht zu verirren und nicht zu stolpern.

Hat Ihnen die Marathonerfahrung beim Start ins TV-Geschäft geholfen?
Absolut. Ich wusste, ich bin Langstreckenläuferin und kann auch bei Kilometer 40 noch was. Die Moderation von „Unser Star für Oslo“ war so, als würde man unvorbereitet einen Marathon laufen: Man hat zwar immer mal ein paar lange Läufe gemacht, weiß, man kann durchhalten, aber was am Ende dabei herauskommt, weiß man nicht. Aber wie beim Marathon entscheide ich selbst, ob ich an den Start gehe, also den Job annehme, nur mit dem Unterschied, dass mir beim Fernsehen 2,5 Millionen Leute zuschauen.

Und wie ist es im Ziel, nach so vielen Sendungen in kürzester Zeit?
Erschöpft und glücklich, wie nach einem Marathon. Drei Sendungen in der Woche, zweimal USFO, einmal die Echo-Verleihung, das war schon krass. Bei Kilometer 37 ist es noch verdammt hart, aber ab Kilometer 40 weißt du: Das nimmt mir jetzt keiner mehr. Und dann macht’s richtig Spaß.

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