Die Fernsehmoderatorin im Interview

Ein Lauf mit Nina Moghaddam

Moderatorin Nina Moghaddam ist viel unterwegs und hat auf ihren Reisen die Laufsachen stets dabei.

Trainingstagebuch
Strecke: Aachener Weiher
Ort: Köln
Wetter: bewölkt, ­regnerisch
Distanz: 7 Kilometer
Zeit: 45 Minuten
Tempo: 6:25 Min./km

Sie sind ja vor allem bei Kindern und Jugendlichen populär, zuletzt sah man Sie aber bei „Mario Barth deckt auf“. Wie kam es dazu?

Ich mag Kinder, ich liebe das Fernsehen, aber vor allem liebe ich das Moderieren und bin da für alles ­offen – von „Deutschland sucht den Superstar“ über „Toggo TV“ bis eben zu Gastauftritten bei Mario Barth.

Sie sind extrem vielseitig, haben Ostasienwissenschaften studiert, Mandarin-Chinesisch gelernt und die RTL-Journalistenschule besucht – und sind doch immer wieder zur klassischen Moderation zurückgekommen. Was reizt Sie daran?

Das stimmt. Aber ich habe eben viele Interessen und bin für alles aufgeschlossen. Ich muss nicht ein Leben lang vor der Kamera ­stehen. Ich kann mir auch gut vorstellen, hinter der Kamera zu wirken oder etwas ganz anderes zu machen. Derzeit mache ich nebenher, rein aus Interesse, eine Aus­bildung zum Systemischen Coach.

Was ist ein Systemischer Coach?

Ein Systemischer Coach gibt Menschen keine Regeln, um ihr Leben zu meistern, sondern hilft ihnen, die richtigen Antworten und den richti­gen Weg in sich selbst zu finden.

Und dabei spielt sicher auch das moderne Thema Work-Life-Balance ­eine wichtige Rolle, oder? Und das Thema Gesundheit.

Ja, genau. Und damit sind wir auch beim Laufen. Nehmen wir mich: Ich bin viel unterwegs, wochenlang kaum zu Hause, arbeite in einem stressigen Beruf. Da drohen Schlafmangel und Ernährungsdefizite. Deshalb treibe ich in diesen Phasen bewusst Sport – und habe immer meine Laufsachen dabei.

Und nutzen Sie diese auch?

Natürlich. Meistens morgens. Eine Maskenbildnerin brachte mich vor Jahren darauf. Beim Laufen hole ich mir die Kraft für den Tag. Einen besseren Auftakt gibt es nicht. Ein solcher Lauf beseelt einfach. Dazu kommen aber natürlich auch noch die vielen gesundheitlichen Effekte, die dieser Sport mit sich bringt.

Welche Gewohnheiten pflegen Sie beim Laufen?

Im tiefsten Winter gehe ich aufs Laufband, aber sonst laufe ich natür­lich draußen. Außerdem laufe ich immer allein und immer nach Gefühl. Ich mag mich beim Laufen nicht unterhalten, höre laut Musik und nehme mir dabei bewusst nichts anderes vor. Tempo und Zeit sind mir völlig egal. Mich interessiert nicht, ob ich megalangsam oder superschnell bin, wobei ich vermute, dass eher Ersteres zutrifft.

Und was geht beim Laufen in Ihnen vor?

Ich bin dabei nicht so extrem kreativ, aber ich organisiere mich. Ich strukturiere den bevorstehenden Tag. Vielleicht könnte man sagen: Ich komme beim Laufen zu mir.

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