Interview

Ein Lauf mit Daniel Aminati

TV-Moderator Daniel Aminati ist nicht nur begeisterter Läufer, sondern auch Boxer. Für einen guten Zweck tritt er auch bei einem Wettkampf an.

Daniel Aminati

TV-Moderator, Sänger und Schauspieler Daniel Aminati.

Bild: Benedikt Müller

Trainingstagebuch
Strecke: Olympiapark
Ort: München
Wetter: sonnig, 18 Grad
Distanz: 6,2 Kilometer
Zeit: 32 Minuten
Tempo: 5:20 min./km

Sie stehen in letzter Zeit mit großem sportlichem Einsatz in der Fernseh-Öffentlichkeit.

Daniel Aminati: Ja, ich habe in den vergangenen Monaten tatsächlich viele sportliche TV-Aktivitäten mitgemacht: Promiboxen, Schlag den Star, TV total Turmspringen… Da ich sehr ehrgeizig bin, gehe ich immer und überall voll an meine Grenzen, aber ich merke, dass ich jetzt wieder etwas kürzer treten muss. Schließlich bin ich in erster Linie Entertainer und nicht Profisportler.

Was heißt das konkret für Ihren Alltag?

Daniel Aminati: Sport ist nicht mein Beruf, aber er gehört absolut zu meinem Leben dazu. Er ist die perfekte Möglichkeit, um loszulassen, und um den Druck abzuwälzen. Speziell das Laufen ist wie eine Art Therapie. Ich wohne direkt an der Isar und dort laufe ich mindestens einmal pro Woche meine zehn Kilometer und ansonsten versuche ich, mein Training schön abwechslungsreich zu gestalten, damit mir nicht langweilig wird.

Abwechslungsreicher Sport heißt, Sie boxen auch?

Daniel Aminati: Genau! Boxen ist ein sehr komplexer Sport. Krafttraining ist dabei, man trainiert die Kondition und Koordination. Außerdem gehe ich ins Studio und mache ein rein funktionales Training an Geräten. Manchmal gehe ich im Studio aber auch auf das Laufband und absolviere dort meine Sprinteinheiten.

Sie gehen auf das Laufband zum Sprinten?

Daniel Aminati: Ich muss gestehen, ein Intervalltraining mache ich lieber auf dem Laufband als draußen. Das ist kontrollierter vom Untergrund her und ich kann das Tempo besser variieren. Aber klar, für den lockeren Dauerlauf gehe ich natürlich nach draußen in die Natur.

Wir laufen gerade auf der Strecke des Münchner Firmenlaufs. Werden Sie da denn auch an den Start gehen?

Daniel Aminati: Wir sind mit meiner Sendung „taff“ auf Kreta und ich fürchte, es wird terminlich mit dem Firmenlauf kollidieren. Das heißt, dass ich in München leider nicht mitlaufen kann. Aber als Team-Kapitän unseres Firmenlauftreffs von ProSiebenSat.1 trainiere ich dort schon seit Mitte Mai fleißig mit und drücke am 18. Juli natürlich allen unseren Läufern die Daumen.

Hat das Laufshirt, welches Sie gerade tragen, auch etwas damit zu tun?

Daniel Aminati: Das ist das Shirt unseres Teams, ja. Wer dieses Lauf-Shirt kauft, spendet automatisch fünf Euro! Die Aktion geht auch auf das Konto des Red Nose Day. ProSieben engagiert sich schon seit vielen Jahren im Benefizbereich und ich bin gerne das Gesicht für diese tolle Aktion, bei der wir Geld für benachteiligte Kinder aus dem sozialen Brennpunkt Berlin-Hellersdorf sammeln und dort eine Halle mit Sportgeräten ausstatten. Wenn man wie ich in der Öffentlichkeit steht und vor allem die Chance hat, das junge Publikum zu erreichen, dann sollte man diese Vorbildfunktion auch nutzen.

Wie schade, dass wir nicht raus finden, wie schnell Sie die Firmenlaufstrecke unter Wettkampfbedingungen laufen können?

Daniel Aminati: Ach, immer dieser Leistungsdruck! Nein, ist ja richtig. Vielleicht gehe ich am 28. August in Berlin beim Firmenlauf an den Start. Aber ich muss sagen, da gilt für mich dann nur: Dabei sein ist alles!

Ein Lauf mit ...:

Ein Lauf mit Mateo Jaschik