Interview mit Philipp Rösler

Am liebsten mit Techno-Musik laufen

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Durch die Bundeswehr ist Rösler zum Ausdauerlauf gekommen.

Bild: FDP Niedersachsen/wikipedia.de

Sie haben über Herzoperationen promoviert, Ihnen muss man nichts über die positiven Effekte des Laufens erzählen. Haben diese Einsichten bei Ihnen auch zu sportlicher Aktivität geführt?
Das kam bei mir schon vor dem Studium. In der Bundeswehrzeit war der Ausdauerlauf die einfachste Art, Sport zu treiben – auch in Vorbereitung auf den Marsch. Zuerst wurde man dazu gezwungen, danach habe ich aber auch Freude daran gefunden. Das hat sich bis heute gehalten. Wenn ich zum Laufen komme, dann mache ich es gerne. Der Gesundheitsaspekt spielt da noch nicht mal eine große Rolle.

Mögen Sie dann eher den meditativen Aspekt des Laufens?
»Meditativ« wäre bei mir zu viel gesagt. Ich schätze es aber, den Kopf beim Laufen frei zu bekommen. Ich laufe auch nur mit Musik, am liebsten mit Techno.

Sie sind 38 – da kann man einen Marathon noch anstreben...
Bei der Bundeswehr gibt es Laufabzeichen, wovon das höchste das Marathonabzeichen ist. Ich habe nur das Zweithöchste, das es für einen Zwei-Stunden-Dauerlauf gibt. Es war immer mein Traum, eines Tages noch das Marathonabzeichen zu schaffen, für das man die 42,195 km unter vier Stunden laufen muss. Aber daran ist bei meinem Arbeitspensum als Minister derzeit nicht zu denken.

Man hat den Eindruck, die Politiker leben heute viel gesünder als früher.
In der Tat hat sich der Gesundheitsgedanke stärker durchgesetzt als es in den 50er, 60er Jahren der Fall war. Trotzdem ist das Politikerdasein per se eher ungesund: Stress, ungünstige Essenszeiten, viel unterwegs.

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